So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10294
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Mögliche Vorgehensweise nach Klageabweisung wegen § 79 ZPO

Kundenfrage

Hallo, Hintergrund ist der Kauf eines gebrauchten KFZ von privat unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung, durch meine Verlobte. Nach nur einem Tag stellte sich heraus, dass das KFZ erheblich Öl verliert. Bei einem Besuch in einer Fach-Werkstatt stellte sich sodann heraus, dass erhebliche weitere Mängel vorliegen und an eine TÜV Abnahme nicht im Traum zu denken sei. Vom Aufwand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Verkäuferin sicherte jedoch meiner Freundin schriftlich vor Vertragsabschluss zu, das Fahrzeug habe nur geringfügige Mängel und sollte wohl den TÜV neu bekommen. Wir schrieben die Verkuferin an und wollten die Rückgängigmachung des Vertrages, worauf die Verkäuferin nicht reagierte. Wir beantragten Mahnbescheid, dem durch einen gegnerischen Anwalt widersprochen wurde. Die Sache wurde an das zuständige Amtsgericht abgegeben und ich formulierte - mit entsprechender Prozessvollmacht im Original - die Klageschrift mit den entsprechenden Anträgen. Ich bin jedoch kein Jurist, sondern nur einfacher Diplom-Ökonom! Zwischenzeitlich konnte ich auch in Erfahrung bringen, dass die Vor-Vorbesitzerin das KFZ an den Ehemann der hier beklagten Verkäuferin, mit einem kapitalen Motorschaden veräußert hat und ihm auch mitteilte, dass das KFZ auch einen Auffahrunfall hatte. Schließlich erinnere sie sich auch, dass der KM-Stand über 100.000 km betragen hätte. Die Verkäuferin verkaufte jedoch das KFZ mit einem KM-Stand von 85.000 an meine Freundin. Diese neuen Erkenntnisse wollte ich so dann im Termin einbringen. Im Termin stellte der gegnerische Anwalt unter Berufung auf § 79 ZPO den Antrag, dass ich nicht vertretungsbefugt bin. Selbst die Richterin musste die nachlesen, stimmte jedoch letztlich dem Antrag zu. Ich durfte nichts mehr sagen und keinerlei Anträge stellen. Meine Freundin ist der deutschen Sprache nur sehr bedingt mächtig und konnte sich nur auf die von mir bereits gestellten Anträge berufen, zumal sie davon ausging, dass ich neue Anträge im Termin stellen würde. Die neuen Erkenntnisse des Betruges wurden also überhaupt nicht mehr zur Kenntnis gebracht. Wie zu erwarten wurde die Klage abgewiesen und die Frist zu einer Berufung hat seit dem 29.09. begonnen.

1.) Könnte meine Freundin Ihre Forderung nicht einfach an mich abtreten und klage erneut vor dem Amtsgericht und zwar gegen den Ehemann und nicht seine Frau?

2.) Wenn 1.) nicht möglich ist, könnten die bisher nicht erwähnten Aspekte der Täuschung bzw. des Betrugs im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Essen, neu vorgebracht werden?

3.) Wenn auch 2.) mit Nein beantwortet werden muss, macht es dann überhaupt Sinn, in Berufung zu gehen? Schließlich geht es nur um einen Streitwert von 612 € Dies mag belanglos klingen, ist es aber keinesfalls für meine Freundin, weil sie dringend ein Auto braucht, um zu ihrem Ausbildungsplatz und zur Berufsschule zu kommen. Jetzt benutzt sie meins, bis wir wieder Geld für ein anderes Auto gespart haben. Wir haben keinen Anspruch auf PKH!

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

*****@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter

Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

Österreich: 0800 802136

Schweiz: 0800 820064

in Verbindung zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

ich warte auf eine Expertenantwort, da dies hier keine Antwort auf meine Frage ist

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

ich warte auf eine Expertenantwort, da dies keine Antwort auf meine Frage ist

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Langsam habe ich großen Zweifel an Ihrem Portal

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Langsam habe ich großen Zweifel an Ihrem Portal

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz