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Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1
84422447
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Sehr geehrte Damen, Sehr geehrte Herren, Wir sind eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen,
Sehr geehrte Herren,
Wir sind eine Eigentümergemeinschaft mit vier Eigentümern. Beim Kauf unserer Wohnungen einigten sich alle Vier Eigentümer, daß keine Haustierhaltung gestattet ist.
Nun vermietet ein Eigentümer seine Wohnung. Die Mieterin hält sich eine Katze. Ohne sich mit den anderen drei Eigentümer zu verständigen erlaubte er seiner Mieterin die Katzenhaltung.
Darauf reagierten wir ihm gegenüber mit der Bitte dieses zu ändern.
Darauf verwies er auf das Gerichtsurteil Az: V III Zr 168/12
Unsere Frage: müssen wir anderen Eigentümer das Tier hinnehmen?
Gibt es Möglichkeiten es zu verbieten?
Mit freundl. Gruß. WEG Rüdesheimerstr.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Sie müssen die Tierhaltung rechtlich nicht hinnehmen, denn der von sämtlichen Eigentümern seinerzeit gefasste Beschluss, wonach keine Haustierhaltung gestattet sein soll, ist auch für sämtliche Eigentümer rechtlich bindend!

Das bedeutet, dass Sie von dem Eigentümer verlangen können, dass er der Mieterin die Katzenhaltung zu untersagen hat - hierzu ist der Eigentümer Ihnen gegenüber (also gegenüber der WEG) rechtlich verpflichtet.

Das von dem Eigentümer zitierte Urteil des BGH:

http://lexetius.com/2013,972

ändert an dieser Rechtslage nicht das Geringste, denn es betrifft NUR das Verhältnis zwischen einem Vermieter und dessen Mieter - hier hat der BGH geurteilt, dass ein generelles Tierhaltungsverbot nicht rechtens sei.

Darum geht es hier aber überhaupt nicht, denn Ihr Fall betrifft ausschließlich das Rechtsverhältnis des vermietenden Eigentümer der WEG gegenüber: In diesem Verhältnis entfaltet das Urteil aber von vornherein keinerlei Rechtswirkung! Allein maßgeblich ist hier der unter den Eigentümer der WEG gefasste Beschluss auf das Tierhaltungsverbot.

Der Eigentümer hat daher die Katzenhaltung zu untersagen.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie bitte auf die Sterne/bzw. lachenden Smileys/Buttons).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Sie müssen die Tierhaltung rechtlich nicht hinnehmen, denn der von sämtlichen Eigentümern seinerzeit gefasste Beschluss, wonach keine Haustierhaltung gestattet sein soll, ist auch für sämtliche Eigentümer rechtlich bindend!

Das bedeutet, dass Sie von dem Eigentümer verlangen können, dass er der Mieterin die Katzenhaltung zu untersagen hat - hierzu ist der Eigentümer Ihnen gegenüber (also gegenüber der WEG) rechtlich verpflichtet.

Das von dem Eigentümer zitierte Urteil des BGH:

http://lexetius.com/2013,972

ändert an dieser Rechtslage nicht das Geringste, denn es betrifft NUR das Verhältnis zwischen einem Vermieter und dessen Mieter - hier hat der BGH geurteilt, dass ein generelles Tierhaltungsverbot nicht rechtens sei.

Darum geht es hier aber überhaupt nicht, denn Ihr Fall betrifft ausschließlich das Rechtsverhältnis des vermietenden Eigentümer der WEG gegenüber: In diesem Verhältnis entfaltet das Urteil aber von vornherein keinerlei Rechtswirkung! Allein maßgeblich ist hier der unter den Eigentümer der WEG gefasste Beschluss auf das Tierhaltungsverbot.

Der Eigentümer hat daher die Katzenhaltung zu untersagen.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), so geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie bitte auf die Sterne/bzw. lachenden Smileys/Buttons).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!!


Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

für diese Frage haben wir keine gültige E-Mail vorliegen.

Bitte wenden Sie sich an den JustAnswer Kundendienst unter [email protected] oder Tel.: 0800 1899302.

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Vielen Dank.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

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