So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Claudia Schiessl.
Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin dabei eine Stelle

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin dabei eine Stelle im öffentlichen Dienst anzutreten. Hierfür wurde ich gebeten, eine Erklärung über Verurteilungen ab zu geben und ein Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde zu beantragen.
Ich wurde 2008 zu einer Freiheitsstrafe von 10 Monaten ausgesetzt zur Bewährung wegen versuchter schwerer Körperverletzung und 2013 zu 60 Tagessätzern wegen Beamtenbeleidung verurteilt.
Aus dem BZRG § 34 Länge der Frist entnehme ich, dass diese Sachen nicht mehr im Führungszeugnis auftauchen. Ist meine Annahme richtig und muss ich somit die Verurteilungen in der "Erklärung über Verurteilungen" angeben? Oder muss ich nur die Beleidigung angeben (obwohl die Strafe unter 90 Tagessätzen liegt) oder muss ich alles angeben?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und bedanke ***** ***** Voraus.
Mario Blum
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Die Strafe mit den 60 TS wäre nur dann nicht aufgenommen wprden, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist. War zu der Zeit, als Sie zu den 60 TS verurteilt wurden, noch die alte Strafe eingetragen, so wurden auch die 60 Tagessätze eingetragen und bleiben noch drei Jahre im Führungszeugnis Sie müssen unter Verurteilungen nur dies angeben, denn nach § 53 BZRG dürfen Sie sich als nicht vorbestraft bezeichnen, soweit die Verurteilung nicht in ein Führungszeugnsi einzutragen war
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank für die schnelle Antwort, Eine kurze Frage habe ich allerdings noch. Ich muss ja das Amtliches Führungszeugnis für Behörden beantragen, was dann direkt an die Behörde gesendet wird. Im Internet habe ich gelesen, dass darin alle Freiheitsstrafen enthalten sind, heißt das, dass meine Freiheitsstrafe von 2007 auch noch mit drin steht oder wird dieser Eintrag auch nach fünf Jahren gelöscht?

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Ja, diese Verurteilung ist in dem Führungszeugnis aufzufinden. Da sie aber nunmehr 8 Jahre her ist und jetzt nicht allzu hoch und zudem zu Bewährung ausgesetzt denke ich nicht, dass es ihre Einstellung hin dann dürfte.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ich bitte höflich um Mitteilung, was einer positiven Bewertung entgegensteht das Ergebnis tut mir sehr leid für sie aber ich habe Sie beraten und hätte dafür ganz gerne meinen Anteil aus der von Ihnen geleisteten Anzahlung vielen Dank