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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5919
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Wir haben ein Urteil über ein Fahrtrecht über das Grundstück

Kundenfrage

Wir haben ein Urteil über ein Fahrtrecht über das Grundstück des Nachbarn. Dieser setzt in die Fahrt aktuell Betonfundamente trotz mündlicher Aufforderung dies auf Grund des Urteils zu unterlassen. Nun meine Fragen:
1. Ich möchte Ihn per Einschreiben auffordern dies zu unterlassen und den Urzustand wieder herzustellen. Was ist dafür eine angemessen Frist (6 Fundamente ca. 50cmx50cm)?
2. Welche Konsequenzen hat es wenn ich die Fundament mit meinem Radlader selbst beseitigen (somit wäre ich nicht der Kläger, oder)?
Was wäre Ihr Vorschlag zum Vorgehen (ich will nicht der Kläger sein/ Kosten der Verhandlung tragen)?
Danke ***** ***** fachlichen Ratschläge vorab.
MfG M.Schmidt
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

verstehe ich Ihre Ausführungen richtig, dass ein fahrtrecht von Ihnen zu gewähren ist, aber keine "Genehmigung" zum Setzen des Fundamentes erfolgte ist ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich aber das Fahrtrecht über dem Nachbarn sein Grundstück und er setzt jetzt die Fundament auf sein Grundstück aber in mein Fahrtrecht!

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich muss leider nochmals nachfragen:

Sie haben also das Fahrtrecht ? Wird dieses nun durch das Setzen des Fundament behindert ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Richtig, ich hab das Fahrtrecht und es wird durch das setzen der Fundamente (soll ein Holzunterstand werden) behindert.

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** der Sachverhalt klar.

Wenn der Nachbar ein Fundament setzt, durch welches das Fahrtrecht erschwert oder gar verhindert wird, müssen Sie dies nicht hinnehmen. Sie sollten sich dabei allerdings an die rechtlichen Möglichkeiten halten und nicht etwa eigenmächtig mit dem Radlader vorgehen. Dies könnte zur Konsequenz haben, dass Sie, wenn auch ein Beseiigungsanspruch dem Grunde nach besteht, ggf. scjadensersatzpflichtig sind, denn "Selbstjustiz" ist nicht zulässig.

Vielmehr sollten Sie, auch wenn Sie diesen Weg ungern gehen möchten, zunächst den Nachbarn auffordern, die Errichtung zu unterlassen und Ihnen die ungehinderte Durchfahrt ermöglichen. Neben der Unterlassung kann natürlich Beseitigung der bereits errichteten Teile gefordert werden. Die zu setzende Frist sollte angemessen sein. 2 Wochen sind durchaus großzügig bemessen.

Zudem, sollte auf Ihr Schreiben nicht reagiert werden, sollten Sie ggf. im Wege der einstweiligen Verfügung, dem Nachbar gerichtlich die Errichtung verbieten lassen. Es ist zwar zutreffend, dass Sie als "Kläger" zunächst Kosten zahlen müssen, diese Kosten muss der Nachbar am Ende Ihnen jedoch ersetzen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt an. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,

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Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 1 Jahr.
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