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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3324
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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Bitte verzeihen Sie das ich Ihre Zeit in Anspruch nehme. Ich

Beantwortete Frage:

Bitte verzeihen Sie das ich Ihre Zeit in Anspruch nehme.
Ich habe einen Artikel über Ebay nach besten Wissen und Gewissen verkauft, der Käufer sagt nun jedoch das etwas anderes in der Verpackung war (ein anderes Modell einer elektrischen Eisenbahn) als beschrieben. Das wollte ich gern prüfen und bat um Rücksendung und bot natürlich eine sofortige Rückabwicklung an. Der Verkäufer beharrt jedoch auf eine Ersatzzahlung um den gewünschten Artikel neu kaufen zu können und hat sogar die "befreundete" Anwältin eingeschaltet.
Meine 1 Frage: Ist die Anwältin nicht befangen wenn sie dies als Freundschaftsdienst anbietet?
Meine 2 Frage: Muss ich über die Zahlungserstattung des Kaufpreises weitere Zahlungen leisten wie der Käufer und seine Anwältin fordern?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
nein, die Anwältin ist nicht befangen, da Anwälte stets die Interessen der Mandanten vertreten müssen. Daher ist eine Freundschaft da kein Befangenheitsgrund.
Nein, Sie müssen auch über die Rückerstattung des Kaufpreises keine weitere Zahlung leisten. Den Kaufpreis müssen Sie auch erst nach Rücksendung des Kaufobjektes zurückerstatten. Wenn der Käufer aber der Rückabwicklung nicht zustimmt, schulden Sie ihm weiterhin die verkaufte Sache. Jedoch muß der Käufer beweisen, dass sich diese nicht in dem Paket befand. Das ist jedoch stets sehr schwierig.
Ich empfehle daher, weiter die Rückabwicklung anzubieten.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Weber,vielen Dank für Ihre rasche Hilfe.
Ich habe die Anwältin der Gegenseite darum gebeten, das Ihr Mandant bitte einen Beweis erbringen möge, das nicht der Artikel in Empfang genommen wurde, den Ihr Mandant ersteigert hat.Darauf hat die Anwältin geschrieben: s. Anlage1.) Soll ich nun eine "Blindzahlung" durchführen obwohl ich keinerlei Hinweise habe ob Ihr Mandant im Recht oder im Unrecht ist (?) nur damit es nicht zu weiteren rechtlichen Schritten kommt?2.) Die Anwältin hat herausgefunden wo ich arbeite und hat mir das, in der Anlage befindliches Schreiben per Mail an meinen Arbeitgeber(!!) gesendet - darf eine Anwältin solch einen Weg nutzen? Verstößt Sie da nicht gegen das Datenschutzgesetz o.ä.?
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
wenn Sie eine Blindzahlung durchführen wollen, sollten Sie diese unbedingt im Verwendungszweck als "unter Vorbehalt und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" bezeichnen und dies in einem Begleitfax nochmal deutlich machen. Einen von der Anwältin behaupteten Nachweis kann ich nicht erkennen, daher wäre eine Zahlung rechtlich nicht notwendig. Eine Blindzahlung zur Vermeidung rechtlicher Schritte wäre aber eine kaufmännische Entscheidung, die Sie treffen müssen. Sollten Sie sich aber dazu entscheiden, sollte diese wie gesagt unter Vorbehalt und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgen.
Das Übersenden an den Arbeitgeber ist rechtswidrig und ein Verstoß gegen Datenschutzrecht. Sie können gegen die Anwältin eine einstweilige Verfügung beantragen und/oder den Landesdatenschutzbeauftragten einschalten.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Herr Weber,vielen Dank für Ihre Hilfe. Bevor ich Sie gern positiv bewerte, da ich Ihre Tüchtigkeit gern honorieren möchte, habe ich nur drei abschließende Fragen:1. Die Anwältin der Gegenseite droht ja in dem letzten Schreiben, was rechtswidrig an meinen Arbeitgeber ging, mit einer Frist (3 Tagesfrist - sicher auch nicht der Normalfall) bis 11.09.2015 Ihre Forderung zu begleichen. Muss ich dieser Frist noch wiedersprechen oder mach ich mich Angreifbar wenn ich diese ohne weiteren Komentar verstreichen lasse2. Die Anwältin meint auch das ich zusätzlich ihre Arbeit zahlen muss (!) da durch meine Verweigerungshaltung Ihr Mandant sie erst einschalten musste. Wobei hier zu berücksichtigen ist das ich ihrem Mandanten immer und immer wieder eine Rückabwicklung angeboten habe - somit auch keine Verweigerungshaltung zu erkennen ist. Also muss ich die Anwältin wirklich zahlen obwohl noch immer kein Beweis der Gegenseite erbracht wurde?3) Durch das fragwürdige Verhalten in der Anwältin (in Punkt 1) möchte ich gern eine einstweilige Verfügung beantragen und den Landesdatenschutzbeauftragten einschalten. Gehe ich recht in der Annahme das die einstweilige Verfügung nur über einen Anwalt zu erwirken ist? Wenn ja, könnte ich Sie, sofern es Ihre Zeit erlaubt, damit offiziell (dann sicher Außerhalb dieses Forums) beauftragen?Dankenswerte Grüße
Heiko Ebers
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
die drei-Tages-Frist ist zu kurz. Wenn Sie diese verstreichen lassen, riskieren Sie ein rechtliches Vorgehen der Anwältin, also eine Klage. Ob diese dann tatsächlich erfolgt und Erfolg haben wird, hängt voll an dem Inhalt des Paketes.
Sie müssen die Anwältin nur bezahlen, wenn die Gegenseite ihre Behauptung beweisen kann. Aber selbst dann können Sie den Zahlungsanspruch abwehren, da Sie stets eine Rückabwicklung angeboten haben.
Für die einstweilige Verfügung benötigen Sie keinen Anwalt. Sie können diese direkt bei Ihrem Amtsgericht auch mündlich bei der dortigen Antragsstelle beantragen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
RARobertWeber und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.