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RAin_Meeners
RAin_Meeners, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 145
Erfahrung:  Rechtsanwältin seit 2003, Fachanwältin Insolvenzrecht, Fachanwaltsausbildung Verkehrsrecht, Examensschwerpunkt Arbeitsrecht, weitere Tätigkeisschwerpunkte: Erbrecht, Miet-/WEG Recht, Zivilrecht
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RAin_Meeners ist jetzt online.

Mein Sohn kam 2013 auf die Welt und mit zwei Monaten kam er

Kundenfrage

Mein Sohn kam 2013 auf die Welt und mit zwei Monaten kam er weg und seit dem ist er bei einer pfegefamilie und jetzt wird er im Dezember 2 Jahre alt. Das Jugendamt hat darmals gemeint ich hätte ihn verhungern lassen aber er hatte ein Problem mit seinem Pförtnermuskel und dazu noch einen Leistenbruch. Deswegen hat er nur noch die Nahrung aus gekozt. Ich möchte ihm wieder zurück haben aber das Jugendamt gibt ihn jetzt nicht mehr her was kann ich tun
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Frage bei JustAnswer, die ich gerne wie folgt beantworte:
Es ist nicht einfach und schnell durchzusetzen, Ihren Sohn nun wieder zu sich zu nehmen, nachdem er vom Jugendamt aus der Familie genommen wurde und seit über einem Jahr in einer Pflegefamilie lebt. Daher kann Ihre Anfrage nicht mit einfachen Ratschlägen, die Sie nur befolgen müssen, beantwortet werden.
Ich gehe dabei davon aus, dass aktuell das Jugendamt sowohl das Sorge- als auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht ausübt. Sie werden in der Regel also den Weg über das Familiengericht suchen müssen, um Ihren Sohn wieder zu sich nehmen zu können.
Dabei werden Sie langfristig rechtlichen Beistand benötigen, um planvoll vorgehen zu können und fortlaufend rechtzeitig die richtigen Anträge zu stellen bzw. die notwendigen Unterlagen vorlegen zu können. Oft ist ein Erziehungsfähigkeitsgutachten nötig, die Annahme von begleitender Familienhilfe o.ä. wird teilweise von den entscheidenden Familienrichtern verlangt und viele andere Anforderungen sind zu bedenken und vorzubereiten.
Wenn Sie mir Ihren Wohnort nennen, empfehle ich Ihnen gerne einen Kollegen vor Ort für die persönliche Betreuung. Sofern Sie nicht in der Lage sind, die Rechtsanwaltskosten zu zahlen, kann die Angelegenheit ggf. über Beratungs-/Prozesskostenhilfe über das Amtsgericht abgewickelt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich wohne in Kempten. Bekomme ich ihn sofort wenn ich zum Anwalt gehe. Mfg Kaltenböck

Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
zur persönlichen Beratung und Vertretung Ihrer rechtlichen Interessen empfehle ich auf jeden Fall, Kollegen vor Ort zu beauftragen, die das zuständige Familiengericht und Jugendamt kennen und entsprechend vernetzt sind, z.B.
Rechtsanwälte Taiber und Müller, http://www.anwalt-tmk.de/161
Wie bereits erläutert, sehe ich nicht die Möglichkeit, Ihren Sohn "sofort" wieder zu bekommen, hier wird- im Interesse des Kindeswohls und der Schaffung langfristiger Sicherheit - eine Prüfung erfolgen müssen. Auch die Beauftragung eines Rechtsanwalts gibt leider keine Garantie für ein bestimmtes Ergebnis. Erfahrungsgemäß haben Sie jedoch allein deutlich schlechtere Chancen, auch weil Sie naturgemäß emotional betroffen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
bitte teilen Sie mir mit, was einer positiven Bewertung entgegensteht. Ich habe Ihre Anfrage ausführlich und korrekt beantwortet.
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