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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1123
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
49776616
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte, folgende Problematik

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
folgende Problematik stellt sich für mich und ich bitte um Beantwortung der Frage:
Ich 32 Jahre, Hausfrau, habe einen Sohn 9 Jahre. Mit dem Kindesvater lebe ich seit 13 Jahren zusammen. Er ist bei mir wohnhaft, jedoch auf die Adresse seiner Mutter gemeldet. Unterhalt zahlt er mir bar für meinen Sohn jeden 1.
Nun hat sich die Situation zwischen uns die letzten Jahre verändert. Ich liebe ihn nicht mehr und es ist für mich zur Gewohnheit geworden. Ich möchte mich von Ihm trennen. Ich habe ihn schon die vergangenen Jahre sexuell mehrmals betrogen, seit 3 Monaten führe ich eine Doppelbeziehung mit einem anderen Mann, mit dem ich vor 13 Jahren zusammen war.
Die Trennung gestaltet sich schwierig, da ich zum einen nach dem Tod meiner Mutter vor 3 Jahre nicht wirklich wieder in die spur zurück komme, und zum anderen weil ich Angst habe alleine zu sein und auch finanziell von Ihm abhängig bin.
Die letzten Wochen hat sich unsere Situation beziehungstechnisch verschlechtert. Er unterstellt mir, ich kümmere mich nicht um unseren Sohn, wobei er den ganzen Tag arbeiten ist, und sich auch an den Wochenenden nicht wirklich um seinen Sohn kümmert.
Außer dass er mich nieder macht, hat die Situation nun eine neue Dimension erreicht, weil er mir gestern Abend drohte, als ich zu meiner Doppelbeziehung gegangen bin, dass er meinen Sohn mitnehmen werde, wenn ich gehe. Ich habe mich darauf nicht erpressen lassen, und habe ihm mitgeteilt, dass ich die Polizei einschalten werde.
Anzumerken ist: Ich habe das alleinige Sorgerecht, und er ist nicht bei mir polizeilich gemeldet.
Nun beabsichtige ich das Jugendamt aufzusuchen, da ich zwar nicht denke, dass er seine Drohung wahr macht, jedoch auch nicht ausschliessen möchte und nun die Problematik einer Stelle mitteilen möchte, bevor er ggf. irgendwann einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht stellen würde.
Ist meine Idee mit dem Jugendamt gut oder kann mir diese in einem späteren Prozess schaden, wenn ich diesen mitteile, dass er mir gedroht hat mein Sohn mitzunehmen? Weiterhin möchte ich eine Unterstützung vom Jugendamt beantragen, da ich mit der Erziehung meines Sohne derzeit überfordert bin. Ist dies möglich, oder schade ich mir in einem möglichen Prozess selbst?
Wie soll ich mich verhalten wenn er mein Sohn einfach mitnimmt? Welche Möglichkeiten habe ich generell bei einer Trennung wie soll ich in Zukunft verfahren mit dieser Situation. Wie oft hat er das Recht meinen Sohn zu sehen?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende,
ist der von Ihnen ausgelobte Einsatz korrekt?
Mit freundlichen Grüßen
K. Nitschke
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ja. 180 Euro !!!

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
Zunächst einmal würde das Jugendamt in jeden Prozess involviert, welches Sie vor Gericht führen würden. Daher ist es in der Regel sinnvoll, die Flucht nach vorne anzutreten und den ersten Schritt zum Jugendamt zu gehen.
Sie sollten auch grundsätzlich nicht all zu viel Angst vor Ihrem Partner haben. Sie haben das alleinige Sorgerecht und somit auch aktuell das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht. Sollte er also Ihren Sohn nehmen und verschwinden, rufen Sie umgehend die Polizei. Ihr Partner darf das Kind nicht einfach mitnehmen!
Er kann natürlich einen Antrag bezüglich des Sorgerechtes stellen. Allerdings wird er mit einem Antrag auf Übertragung der alleinigen Sorge kaum Erfolg haben. Aktuell wäre ein gemeinsames Sorgerecht zwar möglich, aber auch dies müsste er zunächst beantragen, wenn die Angelegenheit nicht über das Jugendamt geregelt wird.
Bezüglich Ihrer Wohnung haben Sie im Übrigen das Hausrecht und können ihn jederzeit bitten bzw. auffordern, zu gehen, wenn Sie die Trennung ausgesprochen haben. Bezüglich der finanziellen Seite müsste natürlich eine Lösung gefunden werden. Hier haben Sie leider nur weiterhin Anspruch auf den Kindesunterhalt, nicht aber auf Unterhalt für sich selbst.
Da das Kind bereits 9 Jahre als ist, kann bezüglich des Umganges vereinbart werden, dass er den Jungen 14- tägig von Freitag bis Sonntag zu sich nehmen kann. Gerne wird auch ein Tag in der Woche vereinbart. Im Gesetz gibt es jedoch keine feste Regelung, wie der Umgang ausgestaltet werden muss. Die oben genannte Regelung ist lediglich die gängige Regelung. Viele Eltern vereinbaren mittlerweile auch das sogenannte Wechselmodell, bei denen die Kinder die Hälfte der Zeit bei der Mutter und dann bei dem Vater verbringen, z.B. 14 Tage bei der Mutter und dann 14 Tage beim Vater. Hier kommt es jedoch darauf an, wie die Wohn- und Arbeitssituation der Parteien grundsätzlich aussieht.
Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken der grünen Smileys (Alternativ drei Sterne) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
K. Nitschke
Rechtsanwältin
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 1 Jahr.
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