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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechsanwalt tätig.
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Reisebestätigung des Reiseveranstalters

Kundenfrage

Auf der Reisebestätigung
des Reiseveranstalters steht zu lesen:" Um diese Buchung aufrecht erhalten zu können, (ohne Frist für die Anzahlung), erlauben wir uns eine Anzahlung von 300,- Euro p.P. In Rechnung zu stellen"
Diese Zahlung habe ich nicht getätigt, da durch den Vermittler der Reise ( nicht der Veranstalter) noch einige Dinge zu klären waren. Die Reise habe ich dann schriftlich abgesagt und erhalte jetzt per E-Mail eine Rechnung über Stornogebühren in Höhe von 20% des Reisepreises. Ich war davon ausgegangen, dass ich die Reise nicht aufrecht erhalten muss, wenn die Anzahlung von mir nicht getätigt wird. (Aus beruflichen Gründen kann ich die Reise nicht antreten).
Ist eine Rechnungsstellung an eine Privatperson per E-Mail rechtens?
Soll ich die Rechnung über die Stornogebühren akzeptieren?
Vielen Dank ***** ***** Rechtsauskunft.
***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:
Eine Reisevertrag kommt durch eine Buchung des Reisenden und die Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters zustande.
Der Reisevertrag ist dann für beide Seiten verbindlich.
Eine Kündigung oder Stornierung ist jederzeit möglich, führt aber zum Anspruch einer sogenannten Stornoentschädigung (Stornogebühr).
Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach den Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters. Maßgebend für die Höhe ist der Zeitpunkt der Stornierung vor Reiseantritt.
20% sind üblich.
Die Nichtzahlung einer Anzahlung berechtigt den Reiseveranstalter lediglich zur eigenen Kündigung des Reisevertrages, wenn trotz Fristsetzung und Mahnung eine Zahlung nicht erbracht wird.
Im Ergebnis ist wohl leider davon auszugehen, dass die Forderung rechtens ist.
Es ist nicht unüblich die Stornogebühr mehr Mail in Rechnung zu stellen.
Unrechtmäßig wird diese durch diese Form der Übermittlung nicht.

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