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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26611
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Zwei Freundin verabreden, gemeinsam eine Reise zu unternehmen.

Kundenfrage

Zwei Freundin verabreden, gemeinsam eine Reise zu unternehmen. Leider muss die eine ihre Reise absagen, aus finanziellen Gründen. Die andere Dame würde gerne auch alleine reisen, aber eine Umbuchung in ein Einzelzimmer ist lt. Reiseveranstalter nicht mehr möglich. Also stornieren beide die Reise und beide leisten ihre Stornokosten an den Reiseveranstalter. Soweit alles in Ordnung! Nun will allerdings die Dame, die unfreiwillig stornieren musste, ihren Schaden (sprich ihre Stornokosten) von ihrer Freundin zurück erstattet haben, die der Auslöser für die Stornierung war, und droht mit ihrem Anwalt. Ist diese Dame im Recht, ihren finanziellen Schaden von der Freundin einzufordern oder ist die andere bestenfalls moralisch in der Verpflichtung, ihrer Freundin den entstandenen finanziellen Schaden zu ersetzen?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Wenn die beiden Damen sich verabredet haben gemeinsam eine Reise anzutreten, dann haben diese eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts nach § 705 BGB gegründet.
Daraus ergibt sich für beide Damen auch die Nebenpflicht die Reise anzutreten.
Wenn nun die andere Dame die Reise nicht antreten kann, dann ist Sie der einen Dame nach § 280 BGB zum Schadenersatz verpflichtet. Das bedeutet, sie muss den Schaden ersetzen, der durch die Absage entstanden ist. Ist aufgrund der Absage keine Umbuchung sondern nur noch ein Storno möglich, so muss sie nach § 249 BGB die entstandenen Stornokosten begleichen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt