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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2909
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Guten Abend. ich hätte eine rechtliche Frage aus dem Bereich

Kundenfrage

Guten Abend.
ich hätte eine rechtliche Frage aus dem Bereich Urheberrecht.
Ich werde dies so kurz wie möglich verfassen.
Im Jahr 2012 habe ich eine Abmahnung bekommen wegen einem Bild was ich heruntergeladen habe. Es fing in zuge dessen der normale Schreibverkehr der Abmahnanwälte an. Da der damalige Account wo das Bild genutzt wurde aber nicht von mir sondern meiner Frau war, habe ich dies den Rechtsanwälten mittgeteilt, daraufhin haben die Anwälte eine zweite Urheberrechtssache daraus gemacht. Der ganze Schriftverkehr ging hin und zurück, bis die Vorladung zum AG nach Berlin kam. Dort hatten wir uns eine Anwältin gesucht die aus der Region kam, da wir selbst 600 KM entfernt wohnen. Die Anwältin versicherte uns beste Möglichkeiten und hat ebenso ein sehr gutes Schreiben aufgesetzt. Vor Gericht kam dann aber herraus, dass die Anwältin allen Forderungen der Gegenseite zugestimmt hatte. Lediglich hat Sie eine Ratenzahlung von 50,00 € monatlich durchgesetzt. Nachdem die 2 Verfahren durch waren, hat der Anwalt die Forderung zusammengelegt nun zahlen wir darauf 50,00 € monatlich und es sind nachdem wir schon 1000,00 € gezahlt haben immer noch 2900,00 € auf.
Unsere Frage kann man daran nun noch etwas ändern ? Es kann ja nicht sein, dass man fast 4000,00 € für ein Bild zahlen muss und kann ggf. die Anwältin für Ihr Fehlverhalten belangt werden?
Vielen Dank
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Urhberrechtssachen haben Ihre Tücken für Anwälte, die das nicht regelmäßig machen.

Ob und was hier genau schiefgelaufen ist, wird sich wohl ohne Akteneinsicht kaum seriös klären lassen.

Sollten noch Rechtsmittelfristen laufen (wovon ich nicht ausgehe, wenn Sie schon zahlen), bitte sofort zum im UrheberR tätigen Kollegen bei Ihnen vor Ort mit dem gesamten Schriftverkehr.

Ansonsten wäre bei groben Fehlern, die sicher eine Abweisung der Klage zur Folge gehabt hätten, die Kollegin in die Haftung nehmen. Aber auch das lässt sich nur an der Akte genau erfassen.

Nach meinem Gefühl ist hier schon schiefgegangen, dass Sie zu späte die Kollegin beauftragt haben. Schon die 2. Abmahnung an Ihre Frau hätte man verhindern könne bzgl. der Abmahnkosten.

Die Berechnung der Schadensersatzsummer ist auch so ein Thema. Hier wird bei Onlineverbreitung von Bildern schnell die für größere Medien gedacht MFM Tabelle beigezogen. Hier ist im Einzelfall zu schauen, ob das angemessen war.

Wenn Sie die Sache überprüft haben wollen, bitte noch dieses Jahr (Verjährung) einem fachkundigen Kollegen vorlegen und über den Preis der Beurteilung vorher sprechen. Ich fürchte, dass dies über dieses Medium seriös kaum machbar ist. Es würde auch nicht billiger werden als bei einem Kollegen vor Ort. Der ist dann auch schon eingearbeitet und kann das Verfahren führen. Sie ersparen dadurch ev. weitere Gebühren.

Für eine Haftung der Kollegin müssten schon Fehler vorliegen, die sicher zu einem finanziellen Schaden geführt haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

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