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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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Guten Abend, ich habe Heute einen Aufhebungsvertrag erhalten.

Kundenfrage

Guten Abend, ich habe Heute einen Aufhebungsvertrag erhalten. Der Arbeitgeber sieht von einer weiteren Zusammenarbeit ab, der Grund ist, dass die Zusammenarbeit nicht mehr passt. Ich bin seid 09/2014 im Unternehmen und 09/2015 also in einer Woche beginnt mein Wettbewerbsverbot, was mit einer Weiterzahlung von 65% des Gehaltes der nächsten 12 Monate beinhaltet. Den Aufhebungsvertrag haben mir zwei Leute überreicht, ich habe ihn nicht unterschrieben aber mitgenommen. Man hat mich mündlich freigestellt.
Was wären jetzt die nächsten Schritte? Der Aufhebungsvertrag sieht eine Weiterzahlung des Gehaltes bis Ende November (im Arbeitsvertrag sind es 3 Monate KüFri) vor sowie die gesetzliche anteilige Abfindungssumme.
Was wären aus ihrer Sicht jetzt die nächsten Schritte? Worauf muss ich achten? Macht es Sinn mich bis zum 31.08. krank schreiben zu lassen, bis das Wettbewerbsverbot greift oder ist die Überreichung des Aufhebungsvertrages sowie die mündliche Aussprache das eine Zusammenarbeit nicht mehr gewünscht ist bereits rechtlich wirksam? Benötige ich noch eine schriftliche Aussage der Freistellung oder muss ich morgen zur Arbeit, obwohl man mich gebeten hat nicht mehr zu kommen? Laptop und Handy musste ich bereits abgeben. Man hat mich gebeten bis nächste Woche Montag eine Rückmeldung zu geben. Vielen Dank ***** ***** Unterstützung
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
der Aufhebungsvertrag ist nicht wirksam, da Ihre Unterschrift fehlt. Er wird aber, sofern der Arbeitgeber unterschrieben hat, direkt mit Ihrer Unterschrift wirksam.
Die Freistellung hingegen ist sofort wirksam, jedoch müßten Sie diese im Zweifel beweisen, was bei einer mündlichen Freistellung nicht ganz einfach ist.
Ich empfehle, bei dem Arbeitgeber eine schriftliche Bestätigung der Freistellung anzufordern. Parallel sollten Sie überlegen, ob der Aufhebungsvertrag oder das Wettbewerbsverbot für Sie günstiger ist, auch und insbesondere unter finanziellen Aspekten.
Ich rege an, die Sache zu überschlafen und morgen Ihren Arbeitsvertrag und den Aufhebungsvertrag einem örtlichen Anwalt vorzulegen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.