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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3516
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Meine Frau und ich haben mit einem Projekträger ein Baugrundstück

Kundenfrage

Meine Frau und ich haben mit einem Projekträger ein Baugrundstück besichtigt auf dem ein
Gebäude mit 11 Eigentumswohnungen entstehen soll. Wir hatten großes Interesse an dem Projekt, uns
Wurde erklärt, dass wir eine Reservierungsgebühr von 1000EURO zahlen könnten um die von uns
Gewünschte Einheit für 14 Tage zu reservieren um die Finanzierung zu organisieren.
Uns wurde auch erklärt, dass uns die Reservierungsgebühr in voller Höhe erstattet werden würde, falls wir
Die Finanzierung nicht organisieren könnten. Das wurde auch auf Nachfrage eindeutig so bestätigt.
Diese Finanzierung ist nach 2Wochen intensiven Bemühens unsererseits
Gescheitert (Ich bin MA einer dt Bank u habe die Möglichkeit auf einen MA Kredit, es wurde im Vorfeld nicht
Klar kommuniziert dass hierzu 20% EK auf den Gesamtkreditbetrag notwendig sind).
Vor Überweisen der 1000EURO an den Bauträger hatten wir eine Reservierungsvereinbarung unterzeichnet u
An den Bauträger geschickt. Den Wortlaut des Dokumentes (unten) haben wir in dem guten Glauben interpretiert,
dass er der mündlichen Vereinbarung vor Ort mit dem Mitarbeiter der Projektfirma entspricht:
Hier heißt es: Kommt ein Kaufvertrag aus Gründen, die der/die Kaufinteressenten zu vertreten haben nicht zustande,
so steht dem Verkäufer als Ausgleich für den durch die Reservierung entstandenen Bearbeitungsaufwand eine Entschädigung
in Höhe von EURO 500 zu, die aus der Reservierungsgebühr bezahlt wird. Den Restbetrag wird der Verkäufer dem
Kaufinteressenten erstatten. Trifft den Kaufinteressenten am Nichtzustandekommen des Vertrages kein Verschulden,
so wird er Verkäufer dem Kaufinteressenten die gesamte
Reservierungsgebühr erstatten.
Ich habe den Bauträger davon informiert, dass unsere Finanzierung gescheitert ist, mir wurde erklärt, dass falls die
mündliche Vereinbarung mit dem MA vor Ort so wie von mir beschrieben tatsächlich stattfand, wir damit rechnen sollen,
dass uns der volle Ertrag erstattet wird.
Ich habe auf Wunsch den Fall schriftlich beim Projektträger eingereicht, dieser wurde an die Zentrale weitergeleitet und uns ohne weitere
Erklärung lediglich EURO 500 überwiesen.
Haben wir einen rechtlichen Anspruch auf die vollen EURO1000?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Nach Ihrem Vortrag ist Ihre Finanzierung nicht aus Gründen gescheitert, die Sie zu vertreten haben, weil Ihnen nicht erklärt worden ist, dass in jedem Fall 20 % Eigenkapital notwendig sei.
Vor diesem Hintergrund haben Sie nach meiner Auffassung Anspruch auf Erstattung der vollen Gebühr.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.
Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über den Button „Dem Experten antworten“ stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

der Projektträger kann natürlich arumentieren, dass ich den Kredit auch auf dem Kapitlamarkt mit weniger als 20% EK aufnehmen könnte. Ich möchte das halt nicht, da die Konditionen bedeutend schlechter wären und die Annuität zu hoch...

Wie bewerten Sie die mündliche AUssage des Mitarbeiters vs den Aussagen in der Reservierungsvereinbarung?

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
wenn die Argumentation des Projektträgers stichhaltig wäre, müsste jeder Vertragspartner das Nichtzustandekommen des Kredites in jedem Fall vertreten, weil ein Kreditvertrag auf dem Kapitalmarkt ohne weiteres abgeschlossen werden könnte. Die Frage ist nur, zu welchen Konditionen.
Ein Vertretenmüssen Ihrerseits scheidet nach meiner Bewertung aus.
Auch mündliche Abreden sind einzuhalten. Wenn Sie die mündliche Aussage darlegen und beweisen können, muss sich die Gegenseite daran festhalten lassen.

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