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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3506
Erfahrung:  Schwerpunkte: Vertragsrecht, Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Wettbewerbsrecht
35468264
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Ich habe in einem 6 Parteien

Kundenfrage

Ich habe in einem 6 Parteien Mietshaus gewohnt. Die Hausmeisterwohnung Nr. 1 ) verfügt über eine Fußbodenheizung, alle anderen Wohnungen haben Heizkörper mit elektronischen Ablesegeräten. Der Verbrauch ( Heizung ) für Wohnung 1 wurde über einen Wärmezähler erfasst und mit einem abgelesenen ( sehr geringen ) Wert berechnet. Dadurch haben sich die Verbrauchskosten aller anderen Mieter deutlich erhöht. Jetzt stellt sich heraus, dass es den Wärmezähler gar nicht gibt und der abgelesene Wert lediglich geschätzt wurde. Mein Vermieter und auch die Firma Brunata ( Betriebskostenabrechnung ) haben das schriftlich bestätigt. Der Wärmezähler ist vorgetäuscht, die Werte wurden nur geschätzt und der Hausmeister hat ( warum auch immer ?? ) sehr niedrige Heizkosten. Meine Frage : Darf mein Vermieter den Wärmezähler vortäuschen und darf die Abrechnungsfirma die davon Kenntnis hatte, eine Abrechnung mit geschätzten Verbrauchswerten erstellen?? Den Mietern wurde nicht mitgeteilt, dass es den Wärmezähler nicht gibt. Ist das lediglich ein Schwindel, oder handelt es sich bereits um einen vorsätzlichen Betrug. Sollte ich das zur Anzeige bringen?? MfG
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank für Ihre Anfrage.Das Vorgehen ist nicht korrekt. Der Vermieter darf nur dann schätzen, wenn er den Energieverbrauch wegen Ausfalls des Wärmezählers nicht erfassen kann.Hier sollten Sie einen Kollegen mit ins Boot nehmen, damit die Sache endgültig geklärt wird. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen.Ihre Nachfrage mögen Sie bitte über den Button „Dem Experten antworten“ stellen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr Roth,

dass das Vorgehen nicht korrekt ist und das der Vermieter nur in besonderen Ausnahmefällen eine Schätzung vornehmen darf, ist mir bekannt. Es geht mir auch nicht um die Abrechnungen, sondern darum ob es sich bei einem vorgetäuschten Wärmezähler um einen Betrug handelt. Mein Vermieter und auch die Abrechnungsfirma haben davon gewusst. Sollte ich den Vorgang zur Anzeige bringen??

MfG

***

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ok.Durch das Installieren eines Wärmezählers werden den Mietparteien signalisiert, dass der Verbrauch durch das Messgerät erfasst wird.Wenn dies nur eine Attrappe o.Ä. ist, täuscht der Vermieter hier mit Tatsachen. Kommt es daher bei Ihnen zu einem Vermögensschaden, sind zureichende Anhaltspunkte für das Vorliegen des Betrugstatbestandes gegeben.Sie können daher eine Strafanzeige erstatten. Diese würde jedenfalls nicht ins Blaue hinein erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo, ich kann durch Schriftstücke beweisen, dass der Wärmezähler nie vorhanden war. Durch die sehr niedrig gehaltenen Verbrauchskosten des Hausmeisters haben sich die Verbrauchskosten der Mieter erhöht. Es entstand ein erheblicher Vermögensschaden. Auch der Abrechnungsfirma war der fehlende Zähler bekannt und trotzdem wurde die Abrechnung erstellt. Sollte ich in die Anzeige die Abrechnungsfirma einbeziehen?? Der Schwiegersohn meines Vermieters ist Angestellter in der sehr bekannten Firma. Das ist natürlich keine Unterstellung.

***

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das können Sie zur Vervollständigung des Sachverhalts ohne weiteres tun.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 1 Jahr.
Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort akzeptieren. Vielen Dank !

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