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RAin_Meeners
RAin_Meeners, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 145
Erfahrung:  Rechtsanwältin seit 2003, Fachanwältin Insolvenzrecht, Fachanwaltsausbildung Verkehrsrecht, Examensschwerpunkt Arbeitsrecht, weitere Tätigkeisschwerpunkte: Erbrecht, Miet-/WEG Recht, Zivilrecht
87175014
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RAin_Meeners ist jetzt online.

Ich wohne in einem Frauenhaus und habe jetzt die Kündigung

Kundenfrage

ich bin in einer sehr schwierigen lage.Ich wohne in einem Frauenhaus und habe jetzt die Kündigung zum November bekommen.In meinem Einzugsgespräch habe ich auch gefrsgt,ob ed eine Beschrönkung wegen der Zeit gibt.Das wurde verneint!Das wurde auch den anderen Frauen so gesagt!Ich bekomme EU-RENTE und hab auch einen Schwerbehindertenausweis (60%).Habe ich keinen besonderen Kündigungsschutz?Ausserdem bin ich Muslima mit Kopftuch.Ich wäre dann also noch mehr den Anfeindungen,die ich sonst erlebe ausgesetzt.Meine zweite Frage,wenn ich bei jemanden "schwarz" einziehe,dass heisst,ich stehe nicht mit auf dem Mietvertrag und habe auch keinen Untermietvertrag,was passiert,wenn ich trotzdem einziehe?Muss der Vermieter sein Einverständnis geben? Vielen Dank ***** *****! Mit freundlichen Grüßen ********

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

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Deutschland: 0800(###) ###-####/p>

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Vielen Dank für Ihre Geduld.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  RAin_Meeners hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Anfrage bei JustAnswer, die ich gerne wie folgt beantworte:
Tatsächlich ist ein Aufenthalt im Frauenhaus grundsätzlich zunächst nicht für eine Höchst-Aufenthaltsdauer vorgesehen. Jedoch sind Frauenhäuser auch nicht auf "Dauermieter" ausgerichtet, sondern wirken als Unterkunft in akuten Gefährdungs- und Notsituationen, so dass in der Regel nach einigen Monaten der Auszug in eine eigene Wohnung und ein selbständiges Leben erfolgt.
Einen gesetzlichen "Kündigungsschutz" gibt es nicht, da die Träger des Frauenhauses in der Regel gemeinnützige Vereine sind und der Aufenthalt im gegenseitigen Einvernehmen unter Einhaltung von Regeln erfolgt und kein durchsetzbarer Rechtsanspruch auf einen Aufenthalt dort besteht.
Wenn Sie mit Einverständnis eines Mieters bei diesem zur Untermiete einziehen, muss dieser dafür grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters einholen. Diese Zustimmung darf nur verweigert werden, wenn Ihr Einzug für den Vermieter nicht zumutbar ist, was nur in seltenen Ausnahmefällen vorkommt. Ziehen Sie dort ein, ohne dass der Vermieter davon in Kenntnis gesetzt wird, stellt dies eine Verletzung der Pflichten des Mieters dar, da der Vermieter einen Anspruch darauf hat, zu wissen, wer sich dauerhaft in seinem Eigentum aufhält. Außerdem ist es u.a. für die Nebenkostenabrechnung von Bedeutung, wie viele Personen dort leben.
Werden Sie - z.B. von Nachbarn - beim Vermieter "verpetzt", droht eine Menge vermeidbarer Ärger bis hin zu einem möglichen Versuch des Vermieters, das Mietverhältnis zu beenden.
Warum wollen Sie denn "schwarz" einziehen statt offiziell? Zu Ihrer persönlichen Sicherheit oder aus Angst vor Diskriminierung?
Mit freundlichen Grüßen