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RARobertWeber
RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3316
Erfahrung:  Rechtsanwalt in Berlin
55358529
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Wie ist der Ablauf/Vorschrift eines notariellen Kaufvertrages

Kundenfrage

Wie ist der Ablauf/Vorschrift eines notariellen Kaufvertrages für eine Immoblie gegen Zahlung mit Edelmetall. Kann der Notar, nach Auflassung und/oder mit Eingang der Kaufsumme, nach Anweisung der Beteiligten (Käufer/Verkäufer), die Geldsumme in Edelmetall anlegen und bei einem entsprechenden Institut (z.B. Degussa) hinterlegen, wie bei einem Notaranderkto!?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es gibt da keinen fest vorgeschriebenen Ablauf. Sie haben da sehr weitgehende Möglichkeiten, den Ablauf mit der Gegenseite zu vereinbaren. Wichtigste Entscheidung ist aber, das Edelmetall festzulegen und zu regeln, ob der Kaufpreis als Wert in € oder als Gewicht festgelegt wird. Wenn der Wert in € gewählt wird, muß noch festgelegt werden, welcher Tageskurs gilt.
Ein weiteres Problem sind die Depotkosten bei dem Aufbewahrungsunternehmen, die können durchaus hoch werden. Das Depot selber kann aber problemlos als Notaranderdepot eingerichtet werden.
Wenn diese Entscheidungen getroffen wurden, ist der Ablauf selber rechtlich unproblematisch. Am einfachsten wäre es, als Kaufpreis ein bestimmtes Edelmetall mit einem Gesamtwert von X € gemäß dem Tagesschlußkurs der Börse Y festzulegen, das binnen Z Tagen in dem Notaranderdepot zu hinterlegen ist.
Ich empfehle, den Notar darauf anzusprechen.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.
Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Genau da haben wir ein Problem. Der Notar meint, ein solches Geschäft müßte von der Anwaltskammer !? genehmigt werden!

D.h., die Wandlung von Geld zu Gold.

Dies würde mehr Zeit in Anspruch nehmen, als z.B. die Auflassungsvormerkung !?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
das überrascht sehr. Die Anwaltskammer hat damit nichts zu tun, dann schon eher die Notarkammer als Aufsichtsbehörde für den Notar. Aber selbst das ist eher fernliegend.
Lassen Sie sich bitte vom Notar möglichst mit Paragraphen/Urteilen begründen, warum er da ein Problem sieht und was genau die Anwaltskammer damit zu tun haben soll.
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Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
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