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RAin Piasecki
RAin Piasecki, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9
Erfahrung:  Zivilrecht, Insolvenzrecht, Buchhaltung und Steuerrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht
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RAin Piasecki ist jetzt online.

Darf ein Gerichtsvollzieher trotz Ratenzahlungsvereinbarung

Kundenfrage

darf ein Gerichtsvollzieher trotz Ratenzahlungsvereinbarung eine Meldung vornehmen, das ich mich geweigert habe die EV abzugeben ? Ich habe beantragt direkt beim GV die Schuld in drei gleichen raten ( 500,00 €, 500,00 € 552,69 € ) zu bezahlen, und habe die erste Rate auch schon bezahlt. Der GV hat der Ratenzahlung auch zugestimmt, dennoch wurde bei der Schufa die Meldung vorgenommen, das ich mich geweigert habe die EV abzugeben.
Darf der GV das ?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Experte:  RAin Piasecki hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller, Gern möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten: Die Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher folgt bestimmten Regeln. Zuerst schaut der Gerichtsvollzieher, ob Sie die geschuldete Forderung in einer Summe begleichen können. Ist das nicht der Fall, haben Sie die Möglichkeit, über den Gerichtsvollzieher eine Ratenzahlungsvereinbarung abzuschließen. Sollten Sie diese Vereinbarung nicht wollen, wird versucht, in Ihr Vermögen zu pfänden, d.h. der Gerichtsvollzieher sieht sich in Ihrer Wohnung um, ob pfändbare Habe vorhanden ist. Erst wenn das auch fruchtlos verläuft, wird Ihnen angeraten, die Vermögensauskunft abzugeben. So ist für den Gläubiger nachvollziehbar, ob bei Ihnen anderweitig Vermögen vorhanden ist, welches evtl. auf anderem Wege gepfändet werden kann. Im Umkehrschluss bedeutet das für Sie: Haben Sie mit dem Gerichtsvollzieher eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen, besteht für die Abgabe der Vermögensauskunft kein berechtigtes Interesse. D.h. auch, dass eine Weigerung zur Vermögenauskunft durch Sie nicht stattgefunden hat, da es hierzu nicht kommen musste. Mithin war der Gerichtsvollzieher nicht berechtigt, die Meldung gegenüber der Schufa vorzunehmen. Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen gern zur Vergügung. Mit freundlichen Grüßen RA´in Claudia Piasecki