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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 23091
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Strafrecht: ich arbeite in einem Einzelhandelsunternehmen

Kundenfrage

Strafrecht Hallo, ich arbeite in einem Einzelhandelsunternehmen als Filialleiter.

Unser Azubi hatte zugegeben, dass er 4000 - 5000€ aus der Kasse entnommen hatte. Die Zentrale in der wir angestellt sind, versicherte, dass die Polizei nicht davon in Kenntnis gesetzt wird.

Nun hat er heute eine Vorladung zu diesem Thema von der örtliche Polizei bekommen. Er ist 24 und vorbestraft zwecks einem Betrugsfall vor einem Jahr bei seinem alten Arbeitgeber o2. Nun hat er Angst, dass ihm eine Freiheitsstrafe droht. Kann es dazu kommen oder was wäre das Strafmaß? Er hatte die aktuelle Tat sofort gestanden sowie sein Vergehen im Jahr davor ebenfalls. Danke für Ihre Hilfe! Liebe Grüße Kai

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Welcher Schaden ist denn in dem Betrugsfall seinerzeit entstanden, und zu welcher Strafe ist er verurteilt worden?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Es ist ein Schaden von rund 2000€ entstanden, der aber sofort wieder erstattet wurde.

Allerdings wurde die Geldstrafe noch nicht ganz beglichen da es sich hie rum eine Ratenzahlung handelt.

Lg

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen!

Im Raum steht der Vorwurf einer nach § 246 StGB strafbaren Unterschlagung wegen der entnommenen Beträge.

Ihr Bekannter wird jedoch keinesfalls in das Gefängnis müssen - es wird unter den gegebenen Umständen vielmehr eine weitere Geldstrafe ausgeurteilt werden, die allerdings höher ausfallen wird, da er bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten ist (Betrugsverurteilung).

Im Rahmen der Strafzumessung wird es daher auch zu Lasten Ihres Bekannten gewertet werden, dass dieser bereits eine Vorverurteilung aufweist.

Für Ihren Bekannten spricht, dass er sich sofort geständig und einsichtig gezeigt hat.

Ich rate an, dass er nun noch ein ausführliches Entschuldigungsschreiben an den Arbeitgeber anfertigt, in dem er die Tat aufrichtig bedauert und betont, dass sich etwas Derartiges nicht wiederholen wird. Das Original dieses Schreibens sendet er an den Geschädigten, und eine Kopie des Schreibens übergibt er der Polizei.

In der Gerichtsverhandlung sollte er dann noch einmal ausdrücklich sein Bedauern über das Vorgefallene ausdrücken, und versicher, dass es sich um einen einmaligen Fehltritt gehandelt hat.

In Anbetracht sämtlicher für Ihren Bekannten sprechenden Umstände wird sodann eine weitere Geldstrafe ausgesprochen werden - er nicht in das Gefängnis müssen!

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben (Button: "Dem Experten antworten"), geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Noch einmal zur Klarstellung:

Ihr Bekannter wird nicht in das Gefängnis müssen - er hat mit einer weiteren Geldstrafe zu rechnen.

Um die für Ihren Bekannten sprechenden Umstände in maximaler Weise in dem anstehenden Verfahren zur Geltung zu bringen, rate ich an, dass er sich an einen Strafverteidiger vor Ort wendet und diesen mit der Wahrnehmung seiner rechtlichen Interessen beauftragt!

Seien Sie nunmehr so freundlich, und geben Sie abschließend eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Niemand arbeitet kostenlos!!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht kostenlos arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt