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RAin Pesla
RAin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 361
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Urheberrecht / Schmerzensgeld /Arbeitsrecht ALG 2 Grundsicherung / Tierrecht / Strafrecht
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RAin Pesla ist jetzt online.

Haftet die factoring für nicht abgeführte UST

Kundenfrage

haftet die factoring für nicht abgeführte UST
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

ich versuche gerne Ihre Frage zu beantworten, die leider keine weiteren Informationen enthält.

Wahrscheinlich geht es Ihnen um die Haftung nach § 13c Umsatzsteuergesetz.

Danach haftet der Factor für die Umsatzsteuer seiner Kunden, falls sie von diesen nicht bezahlt wird. Insofern beantworte ich Ihren Frage -für einen solchen Fall- mit ja, soweit die Umsatzsteuer im verreinnahmten Betrag enthalten ist.

Ich stelle Ihnen hier gerne die Rechtsgrundlage zur Verfügung:

§ 13 c UStG lautet:

(1) Soweit der leistende Unternehmer den Anspruch auf die Gegenleistung für einen steuerpflichtigen Umsatz im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 an einen anderen Unternehmer abgetreten und die festgesetzte Steuer, bei deren Berechnung dieser Umsatz berücksichtigt worden ist, bei Fälligkeit nicht oder nicht vollständig entrichtet hat, haftet der Abtretungsempfänger nach Maßgabe des Absatzes 2 für die in der Forderung enthaltene Umsatzsteuer, soweit sie im vereinnahmten Betrag enthalten ist. Ist die Vollziehung der Steuerfestsetzung in Bezug auf die in der abgetretenen Forderung enthaltene Umsatzsteuer gegenüber dem leistenden Unternehmer ausgesetzt, gilt die Steuer insoweit als nicht fällig. Soweit der Abtretungsempfänger die Forderung an einen Dritten abgetreten hat, gilt sie in voller Höhe als vereinnahmt.
(2) Der Abtretungsempfänger ist ab dem Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen, in dem die festgesetzte Steuer fällig wird, frühestens ab dem Zeitpunkt der Vereinnahmung der abgetretenen Forderung. Bei der Inanspruchnahme nach Satz 1 besteht abweichend von § 191 der Abgabenordnung kein Ermessen. Die Haftung ist der Höhe nach begrenzt auf die im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht entrichtete Steuer. Soweit der Abtretungsempfänger auf die nach Absatz 1 Satz 1 festgesetzte Steuer Zahlungen im Sinne des § 48 der Abgabenordnung geleistet hat, haftet er nicht.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten bei der Verpfändung oder der Pfändung von Forderungen entsprechend. An die Stelle des Abtretungsempfängers tritt im Fall der Verpfändung der Pfandgläubiger und im Fall der Pfändung der Vollstreckungsgläubiger.

Falls dies nicht Ihren Fall trifft, bitte ich um nähere Informationen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Wenn Sie noch eine Nachfrage haben, drücken Sie bitte: "Dem Experten antworten".

Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, indem Sie auf einen Smiley klicken. Danke!

Mit freundlichen Grüßen

RechtsanwältinCustomer/p>

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

wie ich sehe, haben Sie sich meine Antwort bereits angesehen.

Habe ich Sie richtig verstanden? War etwas unverständlich ?

Haben Sie noch Rückfragen?


Wenn nicht, bitte ich Sie noch um eine kurze Bewertung.

Besten Dank!