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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16564
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten tag, hätte eine Frage Bitte, ich bin geschieden, mein

Kundenfrage

Guten tag,
hätte eine Frage Bitte, ich bin geschieden, mein Sohn jetzt 15 Jahre alt hat schon immer bei mir gelebt. Er befindet sich in der Pubertät, ist überreizt, wütend, und sehr durcheinander und überfordert..kommt jetzt mit den ungläubigsten Argumenten, wie das seine Brüder nur halbrüder sind, das wir nicht seine Familie sind, sieht sein Stiefvater(mein Mann) auf einmal als Feind... möchte sich nichts mehr sagen lassen, auch nicht von mir, wenn ja, dann wird er Respektlos hoch 3 usw..und in dieser Achterbahn der Gefühle hat er von heute auf Morgen entschlossen zum Vater zu ziehen...konnte ihm nicht davon abhalten zu gehen, seit ca.2 Wochen ist er beim Vater...jetzt Fragen sie mich nach meiner schriftlichen Zustimmung für die Ummeldung...
Da ich verzweifelt und fest davon überzeugt bin das dieser Schritt ein Fehler ist, möchte ich ihm meine Zustimmung nicht geben...Habe ich das Recht es zu tuen?
Sein leiblicher Vater war nie Vater für ihn, als Kind hat er ihn psychologisch zerstört, und nach unsere Trennung hat er nicht einmal das Bedürfniss gehabt ihn regelmäßig zu hören geschweige ihn zu sehen...Wochen, Monate sind vergangen...und abgeholt hat er ihn nur in den Sommerferien und nach Laune auch mal am Weinachten...hat ihn immer zu spüren gegeben das er nicht seine Priorität war....mein Sohn musste sind ständig anhören das er keine Lust hatte 250 km zu fahren um ihn abzuholen, das es zu teuer wäre usw...hat ihn immer Schuldgefühle eingeredet...es hieß sogar, er solle doch mit dem Bus zu ihm fahren...(was ich nicht erlaubt habe, und mein Sohn in dem Fall es verstanden hat) Meine Sohn sollte praktisch die Vaterrolle übernehmen und ihm seine Pflichten abnehmen...
Jetzt ist alles anders, nur weil er bereit war ihn vor kurzem nur für ein Wochenende abzuholen, wo er doch in der Vergangenheit für eine Woche oder 10 Tage nicht kommen wollte, weil sich der Weg nicht gelohnt hätte. Deshalb sagt mein Sohn das er sich geändert hat, und alles soll gut und toll sein..
Mein Exmann ist egoistisch, verantwortungslos, sein Sohn ist ihm völlig egal, ich habe noch nicht verstanden was hinter diese Bereitschaft ihn zu sich zu nehmen steckt.
Ich verstehe ihn wiederum, das er ihm Moment das Bedürfniss hat abstand zu halten und erstmal runterzukommen, deshalb hatte ich ihn Angeboten sich für längere Zeit beim Vater aufzuhalten (ein paar Monate bis zu 1 Jahr denn er hat für dieses Jahr kein Ausbildungsplatz gefunden) um ihn diese Erfahrung nicht vor zu enthalten. Doch dies hat er abgelehnt und möchte überstürzt Nägel mit köpfen machen...Ich als Mutter, wie kann ich so was unterstützten!
Bitte sagen sie mir, was ich Rechtlich tuen kann.
Kann ich wie gesagt meine Zustimmung verweigern?
Damit er beim Vater nur als Gast bleiben kann du somit später wieder zurückkommen muss?
Wollte noch dazusagen das der Vater ihm kein eigenes Zimmer anbieten kann, hat eine kleine 2 Zimmer Wohnung (Schlafzimmer / Wohnzimmer / Küche) zu dritt mit Ehefrau.
Mein Sohn Übernachtet im Wohnzimmer auf dem Sofa. Kann das ein Dauerzustand sein? Nein!
Die sind erst vor ein paar Monaten umgezogen und werden sicherlich nicht wieder umziehen nur um sein Sohn ein Zimmer zu bieten.
Vielen Dank ***** ***** für Ihre Hilfe!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie müssen die Angelegenheit losgelöst von allen Emotionen , rein rechtlich betrachten.

Wenn der tatsächlich so lange Zeit beim Vater ist , muss man ihn ummelden, da dies rechtlich so erforderlich ist.

Es gibt hier melderechtliche Vorschriften

Stimmen Sie hier nicht zu, muss man Ihre Zustimmung vor Gericht einklagen

Das bedeutet nicht, dass der Verbleib des Sohnes beim Vater endgültig ist und hindert ihn nicht, zurückzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen

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