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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32
Erfahrung:  xxxxxx
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Mein 19 Jähriger Sohn, Azubi, war am 18.06.2015 beim Anwalt

Kundenfrage

Mein 19 Jähriger Sohn, Azubi, war am 18.06.2015 beim Anwalt wegen Unterhaltsansprüche gegen seinen Vater. Er hollte sich beim Amtgericht einen Berechtigungschein. Sein vater hatt sich ein Anwalt genommen.Leider ist mein Sohn leicht beeinflussbar aber denoch ein ganz lieber Chaot und für sein Alter leider sehr unreif. ---Wir, mein Lebensgefährte und ich haben ihn mehrmals gesagt ,er soll nichts unterschreiben. Aus diesen Grund bin ich aus allen Wolken gefallen als ein Anwalt-Schreiben vom 23.07. gekommen ist und die Rede von "Sinneswandel unserer Mandatschaft" ---Laut Anwalt hatt er doch tatzächlich was unterschrieben und der Anwalt sagte: er füllt sich verarscht.( Das konnte ich irgendwie nicht nachvollziehen denn mein Sohn wollte doch den unterhalt vom Vater.) Und laut Anwalt die Unterhaltsansprüche für Juni & Juli auch weg sind. Er müsste nen neuen Aufrag machen. Allerdings wäre er bereit ausnahmsweise den neuen Auftra für August geltend zu machen weil ich ( Mutter ) ihm leid tue.---- Dass unterschriebene von meinen Sohn wöhrtlich: Hiermit versichere ich, ********+, Geb.********, dass ich die o.g. Anwaltskanzlei nie mit der Einforderun des Kindesunterhalt beaufragt habe. Auch versichere ich hiermit, dass ich niemand anderen, auch nicht meine Mutter, ********, damit beauftragt habe mich vertreten zu lassen. Mein Vater. Herr *********, hat mich jederzeit fianziell oder anderweitig unterstüzt.------------ Ich bin sehr verärgert den kein einziger Satz stimmt. Mein Sohn hatt zwar ihn unterschrieben, versteht ihn inhaltlich nicht, da auch eine LRS hatt. Er wurde vom Vater von der Arbeit abgefangen um ihn zu unterschreiben. Meine Frage: Kann mann dieses Schreiben neu aufsetzen, richtigstellen und rückwirkend zum Juni wegen die unterhaltsansprüche ?

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

das Vorgehen des Vaters ist wirklich sehr dreist; die Lese- und Rechtschreib-Schwierigkeiten des eigenen Sohnes für sich auszunutzen empfinde ich als wenig schmeichelhaft.

Bedroht oder getäuscht hatte der Vater ihn aber wohl nicht. Daher sehe ich keine Möglichkeit einer Anfechtung, die auch für geschäftsähnliche Handlungen prinzipiell möglich wäre.

Zudem ist es nun so, dass der Vater eine schriftliche Bestätigung in den Händen hält und damit eine Urkunde zu Beweiszwecken innehat.

Bestätigt wird dabei, dass der Vater Ihren Sohn "finanziell unterstützt" hat. Das ist recht unbestimmt.

Gleichwohl könnte man das Unterzeichnen dieser Erklärung zivilrechtlich als Verzicht auf den Unterhalt vor der Datierung auslegen und dann hat der Kollege recht, dass hier in der Tat nicht anders vorgegangen werden kann.

Um zukünftig mehr Druck auf den Vater auszuüben -falls er wieder nicht bezahlen sollte-, käme neben der anwaltlichen Vertretung auch eine Strafanzeige in Betracht, denn das Nichtzahlen des Unterhalts ist strafbar:

§ 170 StGB
Verletzung der Unterhaltspflicht

(1) Wer sich einer gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, so daß der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Jasmin Pesla



Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


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