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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21580
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Meine Tochter ist zu einen Autounfall gekommen. Als sie den

Kundenfrage

Meine Tochter ist zu einen Autounfall gekommen. Als sie den Erstehilfekoffer aus den Auto geholt hat und zu den Unfallautos lief ist sie Umgeknickt und hat sich das Aussenband am Sprungelenk gerissen. Sie hat noch bis zum Abtransport der Schwerverletzten Person, die später leider verstarb, Erstehilfe geleistet. Anschließend hat man ihr noch am Unfallort mitgeteilt, dass sie Schmerzensgeld verlangen könnte. Stimmt das? Der Unfallverursacher hat Überlebt
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Wer Erste Hilfe leistet, ist in der Tat automatisch gesetzlich unfallversichert.

Dieses ist ausdrücklich in § 2 Absatz 1 Nr. 13 a SGB VII gesetzlich so geregelt:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__2.html

Der Unfallversicherungsschutz gilt ab dem Moment, in dem die Hilfe geleistet wird.

Ihre Tochter hat daher zunächst einmal Anspruch auf Ersatz sämtlicher Schäden, die sie erlitten hat - sie kann also Ersatz sämtlicher Behandlungskosten verlangen (Kosten medizinisch-ärztlicher Behandlung, Medikamente, Fahrt-/Taxikosten).

Allerdings reguliert die gesetzliche Unfallversicherung keine Ansprüche auf Schmerzensgeld - diese müssen Ersthelfer unmittelbar bei dem Unfallverursacher geltend machen.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Kann sie vom Unfallverursacher Schemerzensgeld verlangen

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, Sie kann als Ersthelferin von dem Unfallverursacher Schmerzensgeld verlangen.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

gibt es da schon Gerichtsurteile

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das hängt von Art und Ausmaß der Folgeschäden, der Schmerzen und der körperlichen Beeinträchtigungen ab: Ohne Kenntnis dieser medizinischen Umstände lässt sich aus der Ferne seriöser Weise keine abschließende Einschätzung vornehmen.

Die Rechtsprechung hat bei einem Bänderriss am Daumen ein Schmerzensgeld von 2.000 Euro zuerkannt (AG Soest, Urteil v. 14.09.2011, Az.: 13 C 202/11):

http://www.anwalt.de/rechtstipps/-euro-fuer-baenderriss-am-daumen_027593.html

Seien Sie so freundlich, und geben Sie abschließend eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

war das auch ein ersthelfer

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Das ergibt sich nicht aus dem Urteil, es ist aber rechtlich auch unerheblich, denn auch im Fall Ihrer Tochter hat der Unfallverursacher duch sein Verhalten die notwendige Bedingung und Ursache dafür gesetzt, dass Ihre Tochter sich verletzt hat. Er ist ihr daher auch zur Zahlung eines Schmerzensgeldes verpflichtet!

Seien Sie nunmehr so freundlich, und geben Sie abschließend eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Haben Sie denn noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst und kostenlos arbeiten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst und kostenlos arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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