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jopikar
jopikar, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 126
Erfahrung:  LL.B. (University of London)
85641571
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Bundesland Hessen, Kreiß Bergstraße Guten Tag, mein Nachbar

Kundenfrage

Bundesland Hessen, Kreiß Bergstraße
Guten Tag,
mein Nachbar und ich müssen eine Stützmauer bauen, keiner von uns weiß wie man sich die Kosten teilt. Ich habe ca 1,6m abgetragen, die Nachbarn 0,6m aufgefüllt. Angebot liegt vor, wir sind uns über die Mauer einig. Nur wie teilt man die Kosten auf?
Freundliche Grüße
Karin Weigold
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Ratsuchende, grundsätzlich erscheint es mir sinnvoll eine paritätische Aufteilung der Kosten anzustreben. ist dies nicht möglich, so wäre es möglich den Nutzen der Stützmauer in Zahlen & Nutzen darzustellen und dann aufgrund der Frage, wem sie wie viel nutzt, eine Aufteilung vorzunehmen.
Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
rein rechtlich gesehen, beauftragen Sie beide den bau der Mauer, so haften Sie dem Handwerker als Gesamtschulder, d.h. dieser könnte von Ihnen oder Ihrem Nachbarn den Betrag voll fordern. Erst im Innenverhältnis zum Nachbarn könnten Sie Ausgleich verlangen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Meine Frage ist, ob es eine Richtlinie gibt wie Nachbarn sich diese teilen. Gibt es diese? Wenn ja, wo finde ich solche Informationen?

Was meinen Sie mit paritätisch? 50/50?

Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
paritätisch wäre in der Tat eine 50/50 - Lösung. Richtlinien gibt es in diesem Sinne keine. Sie müssen sich fragen, auf welchem Grundstück wurd die Stückmauer errichtet. Wird Sie auf der Grundstücksgrenze errichtet, so bietet sich wiederum eine Teilung an.
Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
würde die Stützmauer auf nur einem Grundstück errichtet, so wäre eine Lösung über die Nutzenlösung anzustreben.
Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
die Frage wo errichtet wird ist auch deswegen wichtig, weil aus § 94 BGB derjenige Eigentum an der Mauer erwirbt, auf dessen Grundstück sich die mauer befindet.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Erneut posten: Andere.
es fällt mir schwer zu glauben, dass hierfür keine Richtlinien gibt. Wir sind doch nicht die ersten, die sich Kosten teilen müssen.
Es ist mir klar, dass ich für €44 keine umfassende Beratung bekomme, aber wenigstens eine Information oder Hinweis auf eineQuelle hatte ich erwartet.
Können Sie da nochmal prüfen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

die Mauer wird auf die Grenze gebaut

Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
hier erscheint es mir wiederum sinnvoll, eine Kostenteilung entlang der Eigentumsverhältnisse vorzunehmen. Da Sie beide Eigentum an der Mauer erwerben werden, dürfte auch die Teilung der Errichtungskosten sachgemäß sein.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

können Sie antworten, dass man es versteht ohne vom Amt zu sein oder Jura studiert zu haben?

Sie bleiben bei der Empfehlung 50/50 und dabei, dass es keine Richtlinien gibt, richtig?

Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
ok, ich darf mich für die Verwirrung entschuldigen. Wie gesagt, die Mauer steht auf der Grenze, beiden gehört sie damit zur Hälfte, daher ist aus rein rechtlicher Sicht eine Kostenteilung zu 50/50 - Teilen die einzige Lösung. Eine Richtlinie gibt es in dem Sinne nicht, da sich die 50/50 - Lösung in Ihrem Fall direkt aus dem Gesetz ergibt. Ich hoffe dies war verständlicher.
Experte:  jopikar hat geantwortet vor 1 Jahr.
und? Haben Sie Ihre "Richtlinie" schon gefunden? Bei all der Liebe, die in Deutschland zur Überregulierung besteht erscheint es vielleicht schwer zu verstehen, aber manchmal ist es wirklich so wie im Restaurant: Wer bestellt muss auch bezahlen... ich wünsche weiter viel Glück bei der Suche nach Ihrer Richtlinie...

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