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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 33
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Ich wurde während der Krankschreibung gekündigt

Kundenfrage

Ich wurde während der Krankschreibung mit einer 14 tägigen Frist gekündigt und diese Krankschreibung bestand bis zum Austritt beim Arbeitgeber. Ich hatte also nicht die Möglichkeit meinen Urlaubsanspruch geltend zu machen und musste ihn mit auszahlen lassen. Nun schreibt mir die Agentur für Arbeit, das mein Anspruch auf ALG für die gesamte Zeit des Urlaubsanspruch ruht, also für 14 Tage. Der Urlaub steht mir doch gesetzlich zu. Wenn nun die Agentur diesen abziehen darf, habe ich ihn eigentlich gar nicht bekommen. Macht es Sinn Widerspruch einzulegen? Danke Steffi

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Nein, das ist vom Gesetz so vorgesehen.
Die Abgeltung des Urlaubsanspruchs ist quasi Arbeitslohn.
Denn man bekommt während des Urlaubs seinen Lohn.
Solange man aber Arbeitslohn bekommt , hat man keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Das Gesetz ist der § 157 des 3. Buchs des Sozialgeseztbuchs
r Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht, wenn der Arbeitslose
Arbeitsentgelt erhält oder zu beanspruchen hat (§ 157 Abs. 1 SGB III) oder
wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Urlaubsabgeltung erhält oder zu beanspruchen hat (§ 157 Abs. 2 SGB III).
Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.Sehr gerne können Sie nachfragen.
wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Das bedeutet also, das wenn ich anstelle der Krankschreibung meinen Urlaubsanspruch geltend gemacht hätte, dieser zwar auch "entlohnt" worden wäre, aber ich mit Austritt beim Arbeitgeber sofort Anspruch auf ALG gehabt hätte?

Ich würde es ja verstehen, wenn es sich um zusätzliches Urlaubs- oder Weihnachtsgeld handeln würde. Aber so ist mir das unverständlich. Wenn der Urlaub doch wie Lohn gesehen wird, zieht mir die Agentur für Arbeit nun einen halben Monat Lohn ab für den ich aber so gesehen gearbeitet habe!

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ja, das wäre der Fall.
Sie hätten dann keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommen, stattdessen Urlaub.
Sie müssen es aber so sehen, dass die Urlaubsabgeltung höher ist als das ALG 1
Es tut mir leid , aber ich kann Ihnen nur das sagen, was im Gesetz steht.
Das Gesetz ist hier eindeutig
Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ich sehe, Sie sind noch online
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Rechtslage nicht immer für jeden angenehm ist. Ich als Fachanwältin für Arbeitsrecht kann Ihnen aber leider auch keine falsche Antwort geben, damit Sie zufrieden sind

Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie noch Fragen? Kann ich Ihnen in irgendeiner Weise noch behilflich sein? Sehr gerne! Wenn ich helfen konnte , bitte ich höflich um positive Bewertung. Vielen Dank
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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