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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Im Juni 2013 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen

Kundenfrage

Im Juni 2013 habe ich meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau abgeschlossen und war dann bis Ende 2013 freiberuflich als Event Managerin tätig.

Da ich 6 Monate lang vorwiegend mit einer einzigen Firma gearbeit habe und eine Scheinselbstständigkeit gefährlich nahe war, wurde ich von dieser Firma als Teilzeitkraft (24 Stunden Woche) für ein Jahr befristet ab dem 01.01.2014 eingestellt. Ende des Jahres 2014 wollte ich mich erneut in der Selbsständigkeit versuchen und hatte dies auch meinem Arbeitgeber mitgeteilt, dass eine Verlängerung des Vertrages nicht zustande kommen würde.

Im Dezember 2014 änderte sich dieses Vorhaben aber doch kurzfristig und mein Arbeitgeber nahm mich gerne wieder auf, so dass ich für 2015 einen weiteren befristeten Arbeitsvertrag für ein Jahr unterschrieb, ohne Gehaltserhöhung und auch sonst keine vertraglichen Änderungen. Mein Arbeitsvertrag endet somit am 31. Dezember 2015. Ich muss hier kurz einfügen, dass die Firma für die ich arbeite von 2 Geschäftsführern (ein Paar) geführt wird und außer mir, noch 2 weitere Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt. Das Verhältnis hier ist sehr familiär und freundschaftlich. Die Geschäftsführerin kam auch kürzlich auf mich zu, dass wir uns Ende August mal zusammen setzen können, um darüber zu sprechen, ob ich ab September auch 4 Tage die Woche kommen könnte. Auch wenn dies nicht passieren sollte, da z.B. meine Gehaltsvorstellungen finanziell nicht umsetzbar sind o.ä., bin ich auch für nächstes Jahr im Betrieb eingeplant.

Nun ist aber folgende (erfreuliche) Situation eingetreten: Ich bin schwanger. Mein Stichtag ist voraussichtlich der 15. Februar 2016 Ich würde nach der Geburt auch in Elternzeit gehen wollen. Mein Vertrag endet am 31.12.2015. Meine Arbeitgeber wissen noch nichts von meiner Schwangerschaft, die am 22.06. festgestellt wurde.

Hier die natürliche Frage: Warum sollte mir mein Arbeitgeber (trotz Freundschaft, etc.) ab dem 01. Januar 2016 einen weiteren Arbeitsvertrag anbieten, wenn ich im Januar schon in Mutterschaftschutz (6 Wochen vor der Geburt) gehen müsste? und danach auch in 2016 nicht arbeiten werde... Ich wäre also ab dem 01. Januar 2016 arbeitslos, wenn ich meine Lage richtig einschätze.

Muss ich mich dann im Januar beim Arbeitsamt als arbeitslos melden? Während der Elternzeit bekommt man, wie ich gelesen habe für 1 Jahr 100% seines Durchschnittsgehalts der letzten 12 Monate. Gilt das auch, wenn ich nun ab Januar 2016 arbeitslos bin? Was würde ich denn dann bekommen? Ich habe 2014 und werde auch das gesamte Jahr 2015 1.200,- netto verdienen.

Worauf muss ich mich einstellen? Gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit? Da die Beziehung zu meinen Arbeitgebern wie gesagt sehr freundschaftlich ist, könnte ich auch andere Lösungsmöglichkeiten erfragen, wie z.B. eine Verlängerung meines jetztigen Vertrages? Dann wäre aber die 2 Jahresfrist überschritten, für eine befristete Beschäftigung ohne Sachgrundlage.... Was empfehlen Sie mir zu tun? Was erwartet mich?

Ich danke ***** ***** Voraus für Ihre Hilfe. Liebe Grüße, Cemi

Zusatz:

- ich bin wohnhaft in Hamburg

- Sitz der Firma: Schleswig Holstein

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.

Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Befristung ändert an Ihrem Elternzeitanspruch nichts. Elternzeit ändert aber auch nichts an dem befristeten Arbeitsvertrag.

Sie sollten parallel Elterngeld beantragen. Das beträgt aber keine 100 % des letzten Einkommens sonder in der Regel 67 %. Elternzeit begründet meines Wissens keinen Anspruch auf Gehaltszahlungen. Die finanzielle Lücke soll das Elterngeld abdecken.

Die Monate ohne Einkommen vor Geburt des Kindes wirken sich allerdings negativ auch das Einkommen im Bemessungszeitraum für das Elterngeld aus (in der Regel die 12 Monate vor Geburt des Kindes).

Sie sollten auch mindestens 3 Monate vor Ende des Vertrages sich beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden und sodann spätestens ab Arbeitslosigkeit (geht auch bis zu 3 Monate vorher) arbeitslos melden. So überbrücken Sie die Zeit bis zum Elterngeld mit ALG I.

Weiterführend hier die Seite vom Bundesministerium:

http://www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner

Noch einmal zum befristeten Vertag ohne Sachgrund:

Die 2 Jahresfrist des § 14 TzBfG ist ein Höchstfrist. Schon bei der 1. Verlängerung des Vertrages auch vor den 2 Jahren ohne Sachgrund besteht ein Anspruch auf unbefristete Beschäftigung.

Einklagen können Sie den aber nur, wenn Sie den neuen Vertag nicht unterschreiben und binnen 3 Wochen abs Auslaufen des alten Vertrages vor dem Arbeitsgericht klagen.

Vgl. § 14 II Satz 2:

http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/__14.html

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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