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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Anwalt, seit zwei Jahren bin ich (60) in

Beantwortete Frage:

Sehr geehrter Anwalt,
seit zwei Jahren bin ich (60) in einer Beziehung mit einem Mann (Beamter, 65) der zwar seit vielen Jahren getrennt lebt, sich aber aus finanziellen Gründen nicht scheiden lassen kann. Angeblich ist sein alter Ehevertrag (Gütertrennung, Ausschluss des Versorgungsausgleichs) nicht gültig, da einseitig zu seinen Gunsten formuliert, und er würde daher ein Drittel seiner späteren Rente abtreten müssen.
Nun möchte ich vermeiden, mich in eine ungünstige Lage zu manövrieren (ich Pflege, Ex-Frau Erbschaft + Rente). Schätzen Sie diese Situation auch als problematisch ein, und was würden Sie mir raten? Kinder aus seiner Ehe sind nicht vorhanden, Immobilienbesitz ja.
Vielen Dank ***** *****
Renate B., Berlin
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Solange sich Ihr Lebensgefährte nicht scheiden lässt steht allein der Ehefrau Rente (Witwenrente) und die gesetzliche Erbschaft oder (bei Enterbung) ein Pflichtteil von 25% zu.
Sie dagegen haben keinerlei gesetzliche Ansprüche gegen Ihren Lebensgefährten.
Sie können dies nur (wenn eine Scheidung ausscheidet) durch Vertrag oder Testament regeln.
Vertrag bedeutet, dass Ihr Lebensgefährte Ihnen Vermögens schenkungsweise überträgt, Erbschaft bedeutet, dass Sie der Lebensgefährte im Testament als Alleinerbin einsetzt.
Die Rentenanspräche können Sie damit nicht beeinflussen. Allein das Vermögen können Sie zum Großteil (bis auf 25% Pflichtteilsanspruch) auf sich übertragen lassen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,

vielen Dank für die Antwort, für mich ergeben sich daraus weitere Fragen:

- Stimmt es, dass der Steuersatz bei der Schenkungsteuer genauso hoch ist wie bei der Erbschaftsteuer, und wieviel wäre das in beiden Fällen?

- Errechnet sich der Pflichtteil der Ehefrau vor oder nach Steuer?




- Muss mein Partner trotz Ehevertrag im Notfall (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit) für die Ehefrau finanziell einspringen?

Viele Grüße

Renate B.


Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Erbschaft und Schenkungssteuer sind identisch.
Die Höhe der Steuer ergibt sich aus der Höhe der Erbschaft. Bis 6.000.000 EUR bei 30%
Der Pflichtteil der Frau errechnet sich nach Abzug der Steuern.
Ja, er muss Unterhalt bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit zahlen,da er verpflichtet ist Trennungsunterhalt zu leisten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.