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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6017
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Hallo, ich habe vor 18 Monaten als Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH meine Ante

Kundenfrage

Hallo,
ich habe vor 18 Monaten als Gesellschafter/Geschäftsführer einer GmbH meine Anteile an den Partner verkauft. Im Notarvertrag ist eine Weiterbeschäftigung als Elektromeister/Elektromonteur bis zum gesetzl. Renteneintritt vereinbart. Der Arbeitsvertrag mit Gehalt und Urlaub ist Bestandteil des Notarvertrages. Der jetzige GF will mir eine Änderungskündigung geben, mit der Begründung des zu hohen Gehaltes. Im Arbeitsvertrag istzwar eine Standard-Kündigungsklausel enthalten, aber der Notarvertrag steht meiner Meinung nach davor und hat Vorrang. Wie kann ich mich verhalten ?
MfG
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

nach dem Arbeitsvertrag wäre eine solche Änderungskündigung dann gerechtfertigt, wenn es wichtige Gründe gibt, weshalb die bisherige Regelung abgeändert werden muss. Dies könnten z.B. wirtschaftliche Schwierigkeiten der Firma sein.

Nach dem Notarvertrag scheint es so zu sein, dass in dem Verkaufspreis "einkalkuliert" wurde, dass Sie zu einem bestimten Gehalt weiterbeschäftigt werden. Wärde jetzt aufgrund der arbeitsrechtlichen Gegebenheiten eine Abänderung zu Recht erfolgen können, dann müsste ggf. - im Wege der Vertragsanpassung - der Notarvertrag angepasst werden.

Letztlich würde sich auf jeden Fall ein Anspruch Ihrerseits ergeben, die vereinbarte Vergütung durchzusetzen.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt an. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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