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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Es geht um einen Fall von Falschberatung der Bank

Kundenfrage

es geht um einen Fall von Falschberatung der Bank. Der Bankberater hat uns mit einem Schreiben - auf dem Briefpapier der Bank und nach Rücksprache mit der Rechtsabteilung der Bank- eine "stets konservative Anlagementalität" bestätigt. Das Schreiben hatten wir zur Vorlage beim Finanzamt beantragt. Es hat auch ein weiterer Mitarbeiter unterschrieben. In einem Prozeß gegen die Bank behauptet der Mitabeiter jetzt, er hätte damls in dem offiziellen Schreiben etwas falsches geschrieben und wir wären gar nicht "stets konservativ", sondern hätten Risiken eingehen wollen. Aber welches Motiv hätte denn der Mitarbeiter haben sollen, damals etwas Falsches zu bestätigen? Zumal er selbst vor Gericht aussagt, er hätte damals die Rechtsabteilung seines Arbeitgebers der Bank befragt und diese hätte ihm gesagt, wenn der Inhalt des Briefes richtig ist könne er ihn rausschicken. Und er hat ihn rausgeschickt. Das heutige Motiv ist klar. Wenn er bestreitet, dass wir konservative Anleger sind, kann versucht werden die Bank vor (berechtigten) Schadenersatzzahlungen zu bewahren. Diese Lüge wäre doch dann uneidliche Falschaussage und Prozeßbetrug? (Hinzu kommen noch weitere Widersprüche in denen sich der Bankmitarbeiter verwickelt.) Was kann ich in einem laufenden Verfahren gegen einen solchen Prozeßbetrug machen? Vielen Dank ***** ***** für eine Antwort.

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Das Schreiben in dem Sie als konservative Anleger bezeichnet werden ist natürlich ebenso ein Beweismittel wie die Aussage des Zeugen.
Wenn das Schreiben auch erst nach der Rücksprache mit der Rechtsabteilung seinerzeit erstellt wurde, dann ist dies ein starkes Beweismittel (welches damals natürlich erstellt wurde, ohne einen Prozess als Hintergedanken).
Der Mitarbeiter der Bank steht natürlich im Lager der Bank (was der Richter natürlich weiß und auch entsprechend berücksichtigt).
Das bedeutet der Richter wird dem Zeugen nur dann glauben, wenn er ihm einen triftigen und überzeugenden Grund nennen kann, warum dieses Schreiben damals unrichtig erstellt wurde.
Meiner Ansicht nach wird Ihnen der Zeuge daher wenig schaden zufügen.
Sie sollten den Richter aber schriftsätzlich nochmals auf den Widerspruch zu dem damaligen Schriftstück hinweisen.
Sie sollten herausstellen, dass kein Grund erkennbar ist warum dieses Schriftstück seinerzeit bewusst unrichtig ausgerfertigt worden sein sollte.
Ferner sollten Sie auch ankündigen, dass Sie gegen den Zeugen Strafanzeige wegen uneidlicher Falschaussage und Beihilfe zum Prozessbetrug stellen werden. Es besteht dann auch durchaus dir Möglichkeit dass der Zivilrichter selbst die Zivilakte an die Staatsanwaltschaft geben wird mit der Bitte um strafrechtlicher Verfolgung.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
ein weiterer Punkt wäre es das damalige Zustandekommen der Bestätigung noch weiter zu untersuchen. Hier sollten Sie überlegen den damaligen Sachbearbeiter der Rechtsabteilung der Bank als Zeugen zu laden mit dem Beweisthema das Gespräch mit dem Berater wiederzugeben.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
konnte ich Ihnen behilflich sein?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie) sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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