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RAin Pesla
RAin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 304
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht, Urheberrecht / Fotorecht, ALG 2, Tierrecht für Tierfreunde
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RAin Pesla ist jetzt online.

Liebes Team vor ca 3 Monaten habe ich eine Vorladung als beschuldigte

Kundenfrage

Liebes Team vor ca 3 Monaten habe ich eine Vorladung als beschuldigte bekommen aufgrund angeblichen warenkreditbetruges die aussage habe ich verweigert ..Ich bin zu meinem Anwalt dieser hat sich auch noch nicht gemeldet .Ich hab weder ein Paket angenommen sonst noch was was auch eine zustellungszrkunde der Post belegen kann .Kann es sein das es fallen gelassen wird??Wird die Akte von der Polizei Automatisch an die Staatsanwaltschaft übergeben ??
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Erneut posten: Ich benötige immer noch Hilfe.
Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

dass Sie selbst das Paket nicht angenommen haben, muss nicht zwingend dazu führen, dass das Verfahren gegen Sie eingestellt wird. Aus der Akte müsste sich ergeben, wer wann das Paket angenommen hat. Hier wird es dann weitere Nachforschungen geben. Je nach dem, was dabei herauskommt, könnte es dennoch zu einer Anklage oder einem Strafbefehl kommen oder der Vorgang in der Tat eingestellt werden.

Zur Beantwortung Ihrer zweiten Frage führe ich aus:

Ja, die Polizei ist verpflichtet, die Akte nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft weiter zu geben. Die Polizei darf nicht

sich aus einstellen. Ihr Anwalt hat das Recht zur vollständigen Akteneinsicht an sich erst nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft; manchmal wird sie aber bereits auch früher gewährt.

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Mit freundlichen Grüßen

RechtsanwältinCustomer/p>

 

Experte:  RAin Pesla hat geantwortet vor 2 Jahren.

Nachtrag:

Weiter hatten Sie in einem anderen Beitrag gefragt, ob es bei einem Warenwert bis 400

EUR zu einer Anklage kommen kann und geschrieben, dass Sie bisher noch nicht vorbetraft sind. Sie hatten mir zwar die Frage zur Beantwortung vorgelegt. Leider war die Sperrzeit zu knapp, so dass ich hier auch noch hierauf eingehen möchte:

Der Wert der Ware sagt an sich nichts darüber aus, ob eine Hauptverhandlung stattfindet oder nicht. Im Bereich des Betruges kann nur eher umgehert das Hervorrufen eines sehr großen Vermögensschadens oder ein Schaden bei einer sehr großen Zahl von Personen die Strafe ansteigen lassen.

Der Wert von 400 EUR sagt also leider nichts darüber aus, ob es zur Anklage kommt oder nicht. Letztlich bleiben die Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten. WEnn Ihnen die Tat nicht nachgewiesen werden kann, wird das Verfahren eingestellt werden. Da Sie aer zumindest keinen sehr hochen Schaden verursacht haben und nicht vorbetraft sind, denke ich, dass die Chancen eher gut stehen "nur" einen Strafbefehl zu erhalten - ohne Hauptverhandlung. Sollte es gewisse Anhaltspunkte für Ihre Strafbarkeit geben und beim Richter dennoch gewisse Zweifel bestehen, würde es hingegen zu einer Hauptverhandlung kommen. Mit einer Freiheitsstrafe ist hier aber eher nicht zu rechnen.