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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27
Erfahrung:  xxxxxx
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Einwurf Einschreibung angeblich nicht angekommen Inhalt

Kundenfrage

Einwurf Einschreibung angeblich nicht angekommen
Inhalt Perlenkette 120 Euro
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Wie ist denn der genaue Sachverhalt? Haben Sie die Kette verkauft und versendet? Falls ja, war die Versendung der Kette vereinbart worden?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Kette wurde verkauft und wegen weiter Entfernung versendet. Zur Sicherheit hatte ich Einwurf Einschreiben gemacht

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wenn in Ihrem Fall die Versendung der Kette vertraglich vereinbart war, so greift § 447 BGB.

Als Verkäufer haben Sie dann mit der ordnungsgemäßen Übergabe des zu versendenden Pakets an einen Versender alles getan, um eine Zustellung der Sendung sicherzustellen. Mit der Übergabe der Sache an den Transporteur durch den Verkäufer geht in diesen Fällen des in § 447 BGB geregelten Versendungskaufes sodann das Risiko des Verlustes der Ware von dem Verkäufer auf den Käufer über.

Das bedeutet, dass mit der Übergab des Einschreibens das Risiko des Verlustes der Kette auf den Käufer übergegangen ist.

Das bedeutet, dass Sie als Verkäufer weiterhin Kaufpreiszahlung verlangen können, auch wenn die Kette nun in Verlust geraten ist.

Das bedeutet weiterhin - für den Fall, dass Nachforschungen ergebnislos verlaufen sollten, dass die gesetzliche Ersatzhaftungspflicht aus § 425 Absatz 1 HGB:

Der Frachtführer haftet für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Gutes in der Zeit von der Übernahme zur Beförderung bis zur Ablieferung oder durch Überschreitung der Lieferfrist entsteht.


Die Post hätte dann dem Käufer den Wert der Kette zu ersetzen. Da Sie aber die Beförderung beauftragt haben - also nur Sie Vertragspartner der Post sind -, müssten Sie diese Ansprüche an den Käufer abtreten.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Das Geld habe ich bereits erhalten, der Käufer möchte es jetzt zurück

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie sind nicht zur Rückzahlung des Geldes verpflichtet: Sofern ein Versendungskauf abgeschlossen wurde, ist der Transport auf Risiko des Käufers erfolgt, so dass dieser nun auch den Verlust zu tragen hat.

Das bedeutet, dass Sie das erhaltene Geld behalten können. Im Gegenzug müssen Sie dem Käufer nun Ihre Schadensersatzansprüche gegen den Transportdienst aus § 425 HGB schriftlich abtreten. Dann kann der Käufer den materiellen Schaden gegenüber dem Transporteur geltend machen.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst arbeiten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.


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