So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Schröter.
RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7722
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RA Schröter ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe eine Frage zum Thema KFZ Rechtsschutz.

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe eine Frage zum Thema KFZ Rechtsschutz.
Ich war Ende Februar in einen Verkehrsunfall verwickelt. Mir ist an einer Kreuzung (keine Ampel, aber Stopschild) ein LKW aufgefahren. Leider war ich so ehrlich und habe in der Unfallhergangsbeschreibung gesagt, dass mein Wagen beim Anfahren an der Kreuzung ausgegangen ist. Allerdings hatte ich noch nicht einmal Zeit, die Warnblinkanlage zu betätigen, denn als meine Hand Richtung Warnblinke ging, gab es schon den Aufprall. Für mich war die Sachlage eindeutig, da mir aufgefahren wurde und es sich um eine Stopstraße handelt. Leider habe ich weder eine KFZ Rechtsschutzversicherung noch Vollkasko, so dass ich mich nun an Sie wende.
Können Sie mir mitteilen, ob es sich in diesem Fall lohnt, mit Hilfe eines Anwalts gegen die Mithaftungsquote von 30% vorzugehen, die mir von der Gegenversicherung zugeteilt wurde?
Es geht um einen Haftungsbetrag von 1313,75 EUR.
Vielen Dank ***** ***** Rückmeldung.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1 Aus meiner Sicht ist eine Mithaftungsquote von 30 % nicht berechtigt. Dies daher, da durch das Ausgehen des Motors keine Erhöhung der Gefährdung ausgegangen ist.

2. Hierbei ist auch zu berücksichtigten, dass aktuelle Kfz-Modell mit einer Start-Stop-Automat verfügen und dies sicherlich zu einer Gefährungserhöhung führt, wenn der Motor nach einer gewissen Standzeit ausgeht.

3. Im Ergebnis muss die Versicherung zum einen eine Erhöhung der Gefährung für die Verkehrsteilnehmer begründen. Zum anderen muss Ihnen auch eine gewisse Handlungszeit eingräumt werden, wenn der Motor unerwartet ausgeht.

4. Unter Darlegung dieser Argumente sollten Sie die Versicherung nochmals auffordern, die Rechtsansicht zu überdenken.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf den Smiley unter meiner Antwort klicken).

Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Viele Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schröter, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Wie habe ich am besten eine Chance, dem entgegenzuwirken?
Können Sie mir einen Tipp geben, was ich für ein Schreiben aufsetzen muss, um mich gegen die 30% zu wehren oder ist dies nur über einen Anwalt möglich?
Vielen Dank ***** ***** Grüße

Claudia Straube

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Teilen Sie der Versicherung mit, dass eine 30 % Mithaftung nicht begründet ist. Der LKW ist auf ein stehendes Fahrzeug aufgefahren, so dass aus diesem Grunde den betreffenden Fahrer eine Alleinschuld trifft.

Im weiteren handelt es sich um eine Kreuzung mit einem Stopschild, was zu einer dreisekündigen Standzeit verpflichtet. Diese war beim Aufprall nicht abgelaufen, so dass aus dem Stehen des Fahrzeuges sich keine Mithaftung ergibt.

Schließlich wurde eine Gefahrerhöhung nicht begründet, so dass Sie unter Fristsetzung von einer Woche um eine komplette Schadensregulierung bitten.

Erst wenn die Versicherung hierauf nicht reagiert oder die Restregulierung weiterhin ablehnt, sollten Sie einen Rechtsanwalt einschalten, da dann eine gerichtliche Durchsetzung erforderlich ist.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf einen der Smileys unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz