So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Olaf Götz.
Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Olaf Götz ist jetzt online.

Man kann ja währen der Arbeit/ Ausbildung noch einen Minijob

Kundenfrage

man kann ja währen der Arbeit/ Ausbildung noch einen Minijob machen...
Wenn man nun eine Ausbildung macht und Ausbildungsvergütung + BAB erhält (sonst nichts)...
Frage 1) Wieviel darf man dann vom Mnijob (450 EUR) behalten? Habe irgendwo (nicht offiziele Quelle) gelesen das es 400 EUR Freibetrag beim BAB ist... Stimmt das auch wirklich? Weil wenn man sich ja Geld selbst dazuverdienen kann, denkt das BAB-Amt sich dann nicht "ok dann zahlen wir nichts!" ?
Frage 2) Man muss ja normalerweise ab ca. 900 EUR (?) Steuern zahlen. Gilt das nur bei einer normalen Beschäftigung/ wenn man die reine Ausbildungsvergütung über 900 EUR hat, oder auch mit einer "niedrigen" Ausbildungsvergütung (ca 500 EUR Netto) + BAB (ca. 450 EUR) + Minijob (450 EUR)?
Frage 3) Kann man rein rechtlich einen Minijob von Zuhause ausführen (um Beispiel PC-Arbeit)? Und wie würde sich das mit dem Stundenzettel verhalten, den man ja verpflichtet ist auszufüllen... den kann man ja zwar einfach ausfüllen, aber wirklich nachweisen kann man der Minijob Zentrale ja nicht das man auch dann gearbeitet hat (ginge man in die Firma wissen die Kollegen ja wann man gearbeitet hat).
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Freibetrag für zusätzliches Einkommen ist eigentlich 255 Euro.

Mit den entsprechenden pauschalen Abzügen ist man aber im Ergebnisbei 400 Euro.

Damit bleibt ein neben der Ausbildung ausgeübter Minijob (geringfügige Beschäftigung nach § 8 SGB IV) unter Berücksichtigung der Werbungskostenpauschale (§ 9a Satz 1 Nr. 1 Buchst. a EStG) und der Sozialpauschale (§ 21 Abs. 2 Nr. 1 BAföG) ohne Anrechnung auf die BAB

Die Rechtsgrundlagen:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__67.html

http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/paragraph/21.php

http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/paragraph/21.php

Ab August steigen die pauschalen Abzüge an und auch der Freibetrag wird auf 290 Euro angehoben (statt 255).

Zu Frage 2:

Die Abzüge werden ja beim BAB wie schon beschrieben pauschal prozentual gemacht.

Für den Anteil der Ausbildungsvergütung gibt es aber wiederum Einschränkungen, vgl. § 67 II SGB III.

Leider alles nicht ganz banal. Am besten beim Leistungsträger mal anhand Ihrer konkreten Situation ausrechnen lassen, was bei einem bestimmten Einkommen anrechnungsfrei wäre inkl. der Abzüge.

Sie können das aber anhand von § 21 BaföG auch selbst machen.

Wie gesagt, ab August kann auch mehr hinzuverdient werden ohne Abzüge.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz