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Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2 Fragen zum" Schulrecht&

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 2 Fragen zum" Schulrecht". Mein Sohn ,11 Jahre, Schüler eines Gymnasiums in Düsseldorf erhält im Oktober 14 mündlich einen Tadel wg Rauferei mit einem Mitschüler , der Tadel kam aber nicht und wurde erst im Dez 14 im Zuge eines anderen Fehlverhaltens ausgestellt und zwar mit einem Datum von Dez. obwohl der Vorfall im Oktober war. Ist das rechtens? einen Tadel 2 Monate später auszustellen und das auch noch mit dem falschen Datum! Die 2 Frage wäre : darf ein Lehrer einer Mutter raten ein fremdes 11 jähriges Kind bei der Polizei anzuzeigen? Mein Sohn wurde von seinem Freund geschubst und landete mit dem Kopf an der Wand, mein Sohn hat daraufhin ihm einen Schlag auf den Oberarm verpasst, was natürlichder der Lehrer sah, der in dem Moment um die Ecke kam. Es wurden weder die betroffenen Schüler noch die anderen Schüler befragt. Der Lehrer suspendierte meinen Sohn, schickte ihn nach Hause. Am nächsten Tag war ich als Begleitung für meinen Sohn mit in der Schule, die Kinder wurden nicht befragt nur mir wurde mitgeteilt, die Schule würde nach Maßnahmen suchen...die Jungs selber und auch die anderen Schüler ,Jungs wie Mädchen, haben den Vorfall (alle gleich und)als nichtig bezeichnet und verstehen die Reaktion der Lehrers nicht. Der holte die andere Mutter in die Schule und riet ihr, den Arm zu fotografieren, zum Arzt zu gehen und das ganze bei der Polizei anzuzeigen(der Junge hatte blaue Flecken aufgrund einer KungFu- verletzung, bereits vom Arzt vorher diagnostiziert, starke Sehnenverletzung). Desweiteren würde er dafür sorgen, daß die Jungs keinen Kontakt mehr hätten und sie außerhalb der Schule dafür sorgen sollte , ansonsten könnte sie dafür Sorgen, daß mein Sohn von der Schule fliegt.Gott sei Dank hat die Mutter davon abgesehen, aber meine Frage, darf ein Lehrer sich soweit " aus dem Fenster lehnen" und sowas raten?
MfG
M.S
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Bei dem Tadel (schriftlicher Verweis) handelt es sich um eine erzieherische Ordnungsmaßnahme gemäß § 53 Absatz 1 und Absatz 3 Nr. 1 Schulgesetz NRW:

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=2&ugl_nr=223&bes_id=7345&aufgehoben=N&menu=1&sg=0#det330877

Die Entscheidung ist den Eltern des Schülers schriftlich bekanntzugeben, und zudem ist die Maßnahme zu begründen.

Allein wegen des Zeitablaufs von zwei Monaten - wie in Ihrem Fall - ist die Verhängung einer solchen Ordnungsmaßnahme nicht ausgeschlossen. Zu prüfen wäre allerdings (was aus der Ferne und ohne Kenntnis der Gesamtumstände nicht möglich ist), ob der schriftlich Verweis in der Sache selbst überhaupt gerechtfertigt war, denn bei einer Rauferei unter zwei Schülern ist die Verantwortung schwerlich bis gar nicht im Nachhinein feststellbar!

Zu Ihrer zweiten Frage:

Nein, das durfte der Lehrer selbstverständlich nicht: Der Lehrer war kraft seines Amtes zunächst einmal verpflichtet und gehalten, den Sachverhalt umfassend aufzuklären, indem er die Beteiligten, aber auch die anderen Schüler zu dem Vorfall zu befragen hatte. Das Verhalten des Lehrers war unter den mitgeteilten Umständen daher nicht rechtens.

Ich rate Ihnen an, gegen diesen Lehrer Beschwerde zum Schulleiter zu führen. Bleibt dieser untätig, so sollten Sie unverzüglich die Schulaufsichtsbehörde einschalten, die den Vorfall sodann überprüfen wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen behilflich sein. Über den Button "Dem Experten antworten" stehe ich jederzeit gerne für Nachfragen zur Verfügung.

Über Ihre positive Bewertung freue ich mich sehr.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Konnte ich Ihnen behilflich sein? Gerne können Sie nachfragen über den Button "Dem Experten antworten".

Ansonsten freue ich mich nunmehr über Ihre positive Bewertung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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