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KanzleiFrischhut
KanzleiFrischhut, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 102
Erfahrung:  Abgeschl. Fachanwaltslehrgang Miet- und Wohnungseigentumsrecht
85307431
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KanzleiFrischhut ist jetzt online.

Ich habe einen Gesetzlichen Betreuer der ein Einwilligungsvorbehalt

Kundenfrage

Ich habe einen Gesetzlichen Betreuer der ein Einwilligungsvorbehalt hat und den Wirkungskreiss Vermögenssorge.
Mein Gesetzlicher Betreuer will mir kein neues Konto eröffnen weil damals so viel schief gelaufen ist. Was kann ich dagegen machen das ich ein Konto bekomme und über mein Geld verwalten kann ?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  KanzleiFrischhut hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller,
gern beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlager der mir vorliegenden Informationen wie folgt:
Solle Ihnen eine Zusammenarbeit mit Ihrem Betreuer unmöglich erscheinen, so haben Sie stets die Möglichkeit eine Aufhebung der Betreuung zu beantragen, wenn Sie der Überzeugung sind, dass es hierfür keinen genügenden Anlass mehr gibt. Das taugliche Rechtsmittel hierzu ist die Beschwerde. Zuständig für die Entscheidung ist das für Sie zuständige Betreuungsgericht.
Wird Ihrer Beschwerde nicht stattgegeben bleibt Ihnen noch der Weg Rechtsmittel beim Landgericht einzulegen. Fällt der Handlungsbedarf für eine Betreuung weg, ist die Betreuung zwingend vom Gericht aufzuheben, vgl. § 1908d BGB.
Sollte es bei der Betreuung und dem Einwilligungsvorbehalt bleiben, bleibt ausnahmsweise noch die Möglichkeit einen Betreuerwechsel herbeizuführen. Eine solche können Sie bei dem vorgenannten Gericht anregen. Es sollte Ihnen jedoch bewusst sein, dass ein Betreuerwechsel nur im Ausnahmefall zu erreichen ist.
Ich rate Ihnen bei Ihrem Anliegen unbedingt an, anwaltliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Von Amtswegen prüft das Gericht übrigens alle sieben Jahre, ob die Betreuung unverändert fortzuführen ist, vgl. § 286 FamFG, § 295 FamFG.
Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Weg zurück in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben alles erdenklich Gute!
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen
Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Könnten Sie mir bei der Formulierung des Schreibens zur Aufhebung der Bezreuung helfen ?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Erneut posten: Antwort kam zu spät.
Experte:  KanzleiFrischhut hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller,
gern beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlager der mir vorliegenden Informationen wie folgt:
Für eine Beschwerde mit Aussicht auf Erfolg, wäre es zunächst notwendig ein ordentliches Mandat zu begründen. Im Anschluss müsste für die Beschwerdebegründung Einsicht in sämtliche Verfahrensakten genommen werden. Auch wäre es dienlich, wenn Ihr Anwalt zuvor Kontakt mit Ihrem Betreuer aufnimmt. Bedauerlicherweise ist es mit einem einem "Schreiben" nicht getan. Bitte haben Sie Verständnis, dass dies im Rahmen des justanswer-Portals nicht möglich ist.
Ich rate Ihnen insgesamt an, einen Rechtsanwalt vor Ort zu mandatieren.
Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Weg zurück in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben alles erdenklich Gute!
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen
Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt