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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1347
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Ich habe ein Grundstück (etwa 20.000 €) aus Barmitteln erworben.

Kundenfrage

Ich habe ein Grundstück (etwa 20.000 €) aus Barmitteln erworben. Das Geld dazu habe ich von meiner bereits verstorbenen Oma immer mal wieder erhalten, also nicht auf einen Schlag, sondern häppchenweise. Hintergrund war, dass mein Opa nicht mit Geld umgehen kann und deswegen auch schonverschuldet war und ein Familienstreit existiert, weswegen meine Oma vorausgesehen hat, dass ich und auch meine Eltern im Falle ihres Todes kein Geld oder ähnliches bekommen werde.
Dieses Geld habe ich nicht auf ein Konto eingezahlt, sondern zu Hause gehabt. Ich bin mir zum einen nicht sicher, ob ich dieses Geld hätte versteuern müssen (Schenkungssteuer). Zum anderen hat mich nun das Finanzamt gefragt, wie ich das Grundstück finanziert habe. Einen Nachweis, woher ich das Geld habe kann ich nicht mehr liefern und habe nun Bedenken, dass mir Geldwäsche oder ähnliches vorgeworfen wird. Da meine Oma wie gesagt schon verstorben ist und mein Opa keinerlei Kenntnis davon hat, kann ich auch keine Zeugen benennen.
Im übrigen habe ich auch ein Sparbuch gehabt, welches meine Eltern früher gefüllt haben. Dieses Geld habe ich ebenfalls abgehoben und zu Hause "gelagert". hier wird sich irgendwann ein ähnlichen Fall ergeben, da ich dann ja auch nicht nachweisen kann, woher ich dieses Geld habe.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
Enkelkinder haben einer Freibetrag in Höhe von 200.000,00 EUR, entsprechend brauchen Sie sich um die Versteuerung des Geldgeschenkes keine Sorgen machen, zumal dieser Freibetrag alle 10 Jahre ausgeschöpft werden kann und Sie das Geld über einen langen Zeitraum bekommen haben. Diesbezüglich werden keine Steuern auf Sie zukommen.
Erzählen Sie dem Finanzamt die Geschichte, so wie sie sich zugetragen hat. Wenn es schon einen Familienstreit gab, dann werden sicherlich Ihre Eltern zumindest diesen Umstand bestätigen können, wenn auch keiner etwas von der Schenkung mitbekommen hat. Für einen Vorwurf der Geldwäsche, Schwarzarbeit oder sonst irgendetwas wären schon weitere Anhaltspunkte notwendig, damit überhaupt ein Verfahren eingeleitet wird. Sein Geld zuhause zu lagern und nicht zur Bank zu bringen ist jeden Fall nicht strafbar.
Sollte Ihre Frage beantwortet sein, bitte ich höflich um Ihre Bewertung durch Anklicken der grünen Smilies. Anderenfalls nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion = dem Experten antworten.
Einen schönen Sonntag
K. Nitschke
Rechtsanwältin
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Eine kurze Rückfrage noch:

Ab wann gilt dieser Freibetrag. Ich hab nun gelesen, dass der früher anders war. Meine Oma dürfte zu einem Zeitpunkt verstorben sein, als noch der alte Freibetrag galt. Ich nehme mal an, dass dann nur dieser für mich gilt? Aber unter diesem bin ich ja auch geblieben.

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 2 Jahren.
Der Freibetrag gilt seit 2009. Davor waren es 51.200,00 EUR für Enkel. Sie liegen daher immer noch im freien Bereich.
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ihre Antwort auf Ihre Nachfrage steht für Sie bereit!

Mit freundlichen Grüßen

K.Nitschke

Rechtsanwältin

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