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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Unsere Ehe wurde 1977 geschlossen. Es wurde kein Ehevertrag

Kundenfrage

Unsere Ehe wurde 1977 geschlossen. Es wurde kein Ehevertrag abgeschlossen. Ich habe geringe Beträge geschenkt bekommen bzw. geerbt. Mein Ehemann durch den Verkauf des Elternhauses und durch eine Erbschaft seiner Tante höhere Beträge. Ich habe immer als Lehrerin gearbeitet, 6 Jahre Vollzeit und nach den Kindern ab 1982 dreiviertel Teilzeit. Ich habe 40 Jahre gearbeitet, mein Ehemann 31, davon auch noch Teilzeit. Kann er seine Erbschaften für sich einfordern?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Worauf zielt Ihre Fragestellung konkret - ob Ihr Ehemann berechtigt ist, Erbansprüche zu seinen Gunsten geltend zu machen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Auch ohne nähere Informationen kann ich Ihnen Auskunft erteilen wie folgt:

Obgleich Ihre Ehemann höhere Beiträge während des rechtlichen Bestandes der ehelichen Lebensgemeinschaft erzielt hat, nimmt ihm dies nicht das Recht, seine Erbschaften einzufordern.

Dieses Recht wird durch die eheliche Lebensgemeinschaft nicht berührt oder beeinträchtigt.

Im Übrigen gilt rechtlich im Falle einer Scheidung und eines etwaigen Anspruchs auf einen Zugewinnausgleich folgendes: Da Sie keinen Ehevertrag abgeschlosssen haben, gilt der gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Das bedeutet, dass Sie und Ihr Ehemann zwei rechtlich vollkommen getrennte Vermögensmassen haben.

Auszugleichen ist in diesem Fall bei einer Scheidung nur dasjenige, das während der Ehe hinzuerworben wurde.

Nach § 1374 Absatz 2 BGB ist von diesem Ausgleich das Erbe, welches einem der Ehegatten während der Ehe angefallen ist, aber ausdrücklich ausgenommen.

Das bedeutet, dass das Erbe, das Ihrem Ehemann anfallen würde, auch dessen alleiniges Eigentum bleibt - es wird nicht bei einem Zugewinnausgleich berücksichtgt.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.
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