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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 32
Erfahrung:  xxxxxx
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Guten Abend, am 10.03. wurde meiner Tochter (29 Jahre) vom

Kundenfrage

Guten Abend,
am 10.03. wurde meiner Tochter (29 Jahre) vom Jugendamt die Inobhutnahme für ihren Sohn Elias (14 Monate) ausgesprochen, weil sie sich nicht an die getroffenen Abmachungen gehalten hat. Des weiteren hat sie ein Drogentest abgelehnt, weil sie Amphetamin konsumiert habe, was sie dann letztendlich eingeräumt hat.
Seit Juni 2014 lebt meine Tochter mit ihrem Sohn bei mir, was auch in einem Schutzkonzept festgehalten ist. Ich bin in das Schutzkonzept involviert und habe selbstverständlich eine Beziehung/ Bindung zu meinem Enkel aufgebaut. Und obwohl ich angegeben habe, ich würde meine Tochter augenblicklich "vor die Tür setzen", damit Elias bei mir; in seiner gewohnten Umgebung; bleiben kann, wurde das Kind mitgenommen und in einer Bereitschaftspflegefamilie untergebracht.
ich habe noch eine Tochter (24 Jahre), die mit ihrer Tochter (13 Monate) ebenfalls bei mir lebt. Die beiden Zwerge leben quasi seit Juni vorigen Jahres wie Geschwister auf und waren seit dem keinen Tag getrennt.
Nun meine Frage: Wie stehen meine Chancen, das Kind zu mir holen zu können und was muss ich dafür vorweisen, bzw. nach welchen Kriterien wird so etwas entschieden.
Am 23.03. ist ein Anhörungstermin beim Familiengericht. Das jugendamt hat beantragt, den Kindeseltern das Sorgerecht zu entziehen und an das Jugendamt zu übertragen...
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
laut Bundesverfassungsgericht (Az 1 BvR 2604/06) muß das Sorgerecht erst den Großeltern übertragen werden, bevor das Jugendamt es erhält. Das setzt lediglich voraus, dass die Großeltern in der Lage sind, das Kind aufzuziehen. Dabei ist alleine auf die gesundheitliche und wirtschaftliche Situation der Großeltern zu achten. So kann beispielsweise eine bettlägerige Großmutter in einer kleinen Ein-Zimmer-Wohnung keinesfalls das Sorgerecht erhalten, während beispielsweise eine gesunde, mobile Großmutter mit freien Zimmern zwingend das Sorgerecht erhält.
In Ihrem Fall kommt dazu, dass die Tante und die Cousine des Kindes mit bei Ihnen wohnen, d.h. es gibt gleich mehrere Bezugspersonen, so dass die Tante mithelfen kann und das Kind in einem Familienverbund aufwächst. Daher hat das Jugendamt keine Aussicht auf Erfolg.
Ich empfehle daher, bei Gericht auf das genannte Urteil hinzuweisen, sowie Beweise für ausreichenden Platz in der Wohnung sowie die Mithilfe und Anwesenheit Ihrer anderen Tochter und anderen Enkeltochter mitzubringen. Hilfreich sind bei Gericht Fotos des sauberen und aufgeräumten Kinderzimmers, sowie nach Möglichkeit die Anwesenheit der anderen Tochter.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
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Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo Herr Weber,

vorweg erstmal vielen Dank für die hoffnungsvolle Antwort.

Gibt es denn einen Unterschied, ob ich das Sorgerecht beantrage oder aber eine Ersatzpflegschaft oder die Vormundschaft beantrage?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
das sind unterschiedliche rechtliche Instrumente.
Die Ersatzpflegschaft ist nur eine vorübergehende Pflegschaft, bis ein Vormund gefunden ist. Die Ergänzungspflegschaft hingegen ergänzt die elterliche Sorge.
Die Vormundschaft ist hingegen das Gleiche wie das Sorgerecht.
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Robert Weber
Rechtsanwalt
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Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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