So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an daniela-mod.
daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  xxxxxx
45451533
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
daniela-mod ist jetzt online.

Hallo, Ich stehe vor der mündlichen Verhandlung des Verwaltungsgerichtes. Bei

Kundenfrage

Hallo,
Ich stehe vor der mündlichen Verhandlung des Verwaltungsgerichtes.
Bei meinem Problemenbereich geht es um eine bestehende Landwirtschaft und eine Wohnhausgenehmigung im Aussenbereich in unmittelbarer Nähe. Ich befürchte, dass der Bauherr evtl noch vor Urteilsspruch zu bauen anfangen könnte, da er es andeutete. Vor allem würde ich gerne bei einem Negativurteil für mich ins Berufungsverfahren gehen und bin sicher, dass der Bauherr inzwischen zu bauen anfangen würde.
Wie kann ich mich schützen?
Über eine 80/5 Regelung? Geht sie über ein Gerichtsurteil anhaltend hinaus?
Vielen Dank ***** ***** Auskunft?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Eine Nachbarklage im Baurecht hat grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung, d.h. der Bauherr kann anfangen zu bauen, riskiert aber dass wenn der Nachbarklage stattgegeben wird er sein Vorhaben wieder beseitigen muss.
Es kann ein Antrag auf aufschiebende Wirkung nach Paragraph 80 Abs. 5 VwGO gestellt werden.
Das Ende dieser aufschiebenden Wirkung ist in Paragraph 80 B VwGO geregelt:
§ 80b
[Ende der aufschiebenden Wirkung]
(1) Die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs und der Anfechtungsklage endet mit der Unanfechtbarkeit oder, wenn die Anfechtungsklage im ersten Rechtszug abgewiesen worden ist, drei Monate nach Ablauf der gesetzlichen Begründungsfrist des gegen die abweisende Entscheidung gegebenen Rechtsmittels. Dies gilt auch, wenn die Vollziehung durch die Behörde ausgesetzt oder die aufschiebende Wirkung durch das Gericht wiederhergestellt oder angeordnet worden ist, es sei denn, die Behörde hat die Vollziehung bis zur Unanfechtbarkeit ausgesetzt.
(2) Das Oberverwaltungsgericht kann auf Antrag anordnen, daß die aufschiebende Wirkung fortdauert.
(3) § 80 Abs. 5 bis 8 und § 80a gelten entsprechend.
Danach Endet die aufschiebende Wirkung entweder mit Unanfechtbarkeit , also wenn er die Rechtsmittelfrist abgelaufen ist und kein Rechtsmittel eingelegt wurde, oder drei Monate nach Ablauf der Begründungsfrist im Berufungsverfahren , Zudem kann das Gericht in zweiter Instanz an ordnen, dass die aufschiebende Wirkung fortdauert.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.

Sie haben auf Ihrem Benutzerkonto ein Guthaben hinterlegt, welches durch klicken auf einen der drei Smilies an den Experten und JustAnswer freigegeben wird.


Mit dem Button „bewerten und bezahlen“ bestätigen Sie also nur die Freigabe, ohne erneut eine Zahlung leisten zu müssen.

Mit dem Button „dem Experten antworten“ können Sie Ihre Nachfragen stellen, bis Sie mit der Antwort zufrieden sind.


Vielen Dank.

Ihr JustAnswer Moderatorenteam

Ähnliche Fragen in der Kategorie Recht & Justiz