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RA Schröter
RA Schröter, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  12 Jahre Erfahrung als Rechtsanwalt
33364821
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RA Schröter ist jetzt online.

HoHonorarforderung vom Nachlasspfleger (Rechtsanwalt) Nachlass

Kundenfrage

HoHonorarforderung vom Nachlasspfleger (Rechtsanwalt)
Nachlass rd. 47.000,-
Mittlerer Schwierigkeitsgrad, da der Erbe anhand des vorhanden Stammbuches erst ausfindig gemacht wurde und die Wohnung aufgelöst werden mußte. Es gab 5 Konten mit Guthaben. Keine weiten Werte vorhanden. Gericht hat in der 1. Rechnung i.H.v. 2.023,- € ( für rd. 4 Monate nach Übernahme der Pflegschaft) einen Stundensatz i.H.v. 85,- € zugelassen. Abschlussrechnung/Honorarforderung nach weiteren 7 Monaten pauschal 4.500,- € brutto. Ist der Gesamtbetrag an Honorarzahlungen i.H.v. 6.523,-€ in Ordnung oder völlig überzogen ? Wie soll man das als Laie beurteilen ?
Über eine kurze Rückinfo wäre ich sehr dankbar.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.
RA Schröter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Leider ist die Höhe der Vergütung für einen Nachlasspfleger gesetzlich nicht geregelt. Die Gerichte handhaben dies zudem sehr unterschiedlich.

RA Schröter :

Nach einer Entsccheidung des OLG Düsseldorf wurde eine Vergütung von EUR 75,- je Stunde als angemessen erachtet. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.03.2014, I-3 Wx 245/13.

Zwangsverwalter und Insolvenzverwalter, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, können bei einer Stundenabrechnung bis zu EUR 95,- abrechnen. Dies ist in der Kommentierung geregelt. Insoweit erachte ich die berechneten EUR 85,- pro Stunde zulässig, auch wenn diese am oberen Ende angesetzt sind.

2. Eine pauschale Abrechnung liegt in der Regel zwischen 2% bis 6 %. Die hier vorgenommene Abrechnung erreicht hier fast 10 %. Aus meiner Sicht ist der Wechsel von einer Stunden- zu einer Pauschalabrechnung unglücklich. Zudem erreicht das Honorar auf die Gesamt hochgerechnet fast 15 % was aus meiner Sicht zu hoch ist.

3. Insoweit wäre die Pauschalabrechnung zu monieren. Der Nachlasspfleger solle den Pauschalsatz nach der Empfehlung des Deutschen Notarvereins mit maximal 6 % gleich EUR 2.820,- ansetzen oder eben für diesen Zeitraum auch eine Stundenabrechnung vornehmen.

4. Im Ergebnis ist die erste Abrechnung in Ordnung. Die Pauschalabrechnung sollten Sie in jedem Fall hinterfragen.

RA Schröter :

Der Nachlasspfleger soll hierzu Stellung nehmen, warum er nicht auch hier nach Stunden abgerechnet hat und warum der Pauschalbetrag über 6 % liegt, wenn es sich nicht um einen schwierigen Nachlass handelt.

RA Schröter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Viele Grüße

Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, freue ich mich über eine positive Bewertung (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Vielen Dank ***** ***** Grüße!

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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Experte:  RA Schröter hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank, ***** ***** sich zurückgemeldet haben.

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