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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 16968
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo, muss eine, von beiden Seiten per Handschlag und unterschriebener

Kundenfrage

Hallo,
muss eine, von beiden Seiten per Handschlag und unterschriebener Gesprächsnotiz besiegelte Vereinbarung, zwangsläufig zu einer notariellen Beurkundung eines Immobilienkaufes führen, oder kann sich der Verkäufer im nachhinein, weil sich die Vertragsverhandlungen im Nachhinein als schwierig erweisen, auch für einen anderen Käufer entscheiden und mit diesem zum Notar gehen? Ist der Verkäufer dem ursprünglichen Käufer schadenersatzpflichtig, wenn dieser während der Vertragsverhandlung ohne Wissen des Verkäufers bereits Aufwendungen getätigt hat?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Nutzung von Justanswer.
Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Es handelt sich dann um einen Vorvertrag.
Es besteht kein einklagbarer Anspruch daraus, den Kaufvertrag zu schließen und zum Notar gehen zu müssen.
Allerdings kann der Käufer durchaus Schadensersatzansprüche haben, wenn er im Vertrauen auf den Notarvertrag schon Aufwendungen hatte.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke für die Info.

Wichtige Vertragsdetails waren nicht Gegenstand der Handschlagvereinbarung/Gesprächsnotiz. Die Vertragsgestaltung erweist sich als sehr schwierig. Kann der Kauinteressent tatsächlich bereits Verträge mit Kunden abschließen und nun dafür Schadensersatz vom Verkäufer einklagen, im guten Glauben die Vorvereinbarung führt zu einem notariellem Vertrag.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Es kommt darauf an, wie sehr sein Vertrauen vorangeschritten war.
Wenn hier noch zahlreiche Punkte offen waren, dann kann er sich nicht auf ein umfassendes Vertrauen berufen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke,

wenn er sich nicht auf ein umfassendes Vertrauen berufen kann, kann er dann auch nicht Schadenersatz einklagen ?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 2 Jahren.
Genau, dann war sein Vertrauen nicht derart gefestigt, dass er schon Aufwendungen tätigen durfte.

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