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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22849
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Anwälte, eine Angestellte von mir bewohnte eine

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte,
eine Angestellte von mir bewohnte eine Sozialwohnung als Untermieterin und versorgte eine Patientin von mir in dieser Wohnung.
Die Patientin ist im Juni 14 verstorben. Die Erbangelegenheit hat sich jetzt Monate hingezogen. Mitlerweile ist die Wohnung vom Erbe gekündigt. Die GEWOFAG verlangt jetzt, daß Fr. R. sofort die Wohnung räumt. Ist das ohne Kündigung möglich ? Fr. R hat an die Patientin Miete mtl. bezahlt.
Danke ***** ***** schnelle Antwort
A. Hanig
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Da die Angestellte ja einen Untermietvertrag mit der verstorbenen Patientin (als Hauptmieterin) abgeschlossen hatte - haben denn die Erben der Patientin nicht nur den Hauptmietvertrag, sondern auch den Untermietvertrag gekündigt?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Huettemann,

danke für schnelle Antwort.

Nein es wurde weder vom Erben, noch von der GEWOFAG gekündigt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellung!

Die Vertragsverhältnisse sind hier wie folgt zu unterscheiden: Das Hauptmietvertragsverhältnis bestand ziwschen der verstorbenen Patientin und dem Vermieter, während das Untervermietungsverhältnis zwischen der Angestellten und der verstorbenen Hauptmietern begründet wurde.

Das hat in sochen Konstellationen regelmäßig zur Folge, dass zwischen dem Untermieter und dem Vermieter keine vertragliche Beziehungen bestehen - denn der "Vermieter" des Untermieters ist stets der Hauptmieter (also der eigentliche Mieter des Vermieters).

Das bedeutet, dass auch nur der Hauptmieter rechtliich befugt ist, dem Untermieter zu kündigen. Da die Patientin verstorben ist, sind deren Erben vollumfänglich in deren Rechtsstellung eingetreten (§ 1922 BGB). Die Erben müssen daher nunmehr das Untermietvertragsverhältnis mit der Angestellten - das rechtlich ungeachtet des Todes der Patientin fortbesteht - ordentlich kündigen.

Solange also die Kündigung durch die Erben nicht erfolgt ist, kann der Vermieter auch nicht die Räumung von der Angestellten verlangen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Vielen Dank, ***** ***** hat uns schon viel geholfen.

Nur noch eine letzte Frage

Wie lange wäre die gesetzliche Kündigungsfrist

Mit freundlichen Grüßen

A. Hanig

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Der Hauptmieter als Vermieter kann bis zum 15. eines Monats zum Ablauf des gleichen Monats kündigen - es gilt also eine 14-tägige Kündigungsfrist.

Die Kündigung muss dem Untermieter spätestens am 15. des Monats zugegangen sein.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Besteht denn noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Ist das nicht der Fall, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten. Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden. Auf die Sach- und Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darlegen und erläutern.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

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Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflichst, gemäß den Vertragsbedingungen dieses Portals eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann. Niemand arbeitet umsonst!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt