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daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 27
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Hallo, ich wohne ländlich und bin in 08/2015 in ein am Dorfrand

Kundenfrage

Hallo,
ich wohne ländlich und bin in 08/2015 in ein am Dorfrand liegendes EFH eingezogen. Es gibt 2 unmittelbare Nachbarn welche ebenfalls ein EFH bewohnen. Der eine Nachbar hat 2 kleine Kinder, wir einen 7 jährigen Sohn und ab April 2015 noch ein Baby.
Hinter unserem Haus ist ein Wiesengrundstück, welches verpachtet ist. Der Pächter lagert dort auf 2000qm Holz. Er kommt bereits morgens um 7 Uhr und bringt Baumstämme.
Letztes Jahr im Sommer hat er von morgens 5.00 Uhr bis abends 22 Uhr nonstop Baumstämme klein gesägt. das alles natürlich auch am Wochenende incl. Sonntag.
Er ist nicht besonders einsichtig, weil er das schon jahrelang so praktiziert. Durch unseren Zuzug und den der anderen Familie hat sich aber etwas geändert.
Muss ich das so hinnehmen? Mein Wunsch wäre, dass er das Holz zwar lagern kann aber die Sägerei ist eine Zumutung. Und wie soll das mit Baby werden? Ich arbeite und brauche Erholung zu Hause.
Was kann ich tun und wie ist die Rechtslage?
Für einen ersten Rat / Einschätzung wäre ich Ihnen sehr dankbar
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
Ihr Nachbar muss zum einen die Grenzwerte der Zumutbaren Lärmbelästigung einhalten und er muss sich auch an die Ruhezeiten halten.
Die erlaubte Lautstärke ist in der TA Lärm geregelt.
Nach 6.1 TA ist in Dorfgebieten tagsüber eine Lärmbelastung von 60 dB(A) und nachts (22.00 – 06.00 Uhr) eine Belastung von 40 dB (A) erlaubt.
Desweiteren hat der Nachbar Ruhezeiten einzuhalten.
Ruhezeiten sind die Zeiten an Werktagen (Montag bis Samstag) zwischen 6.00 und 8.00 Uhr und zwischen 20.00 und 22.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 7.00 und 9.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr sowie 20.00 und 22.00 Uhr.
Sollte der Nachbar die Lärmwerte überschreiten oder die Ruhezeiten nicht einhalten so haben Sie einerseits nach § 1004 BGB einen Anspruch auf Unterlassung, zum andern begeht der Nachbar dann eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit.
Sollte also Ihr Nachbar wieder beginnen Holz zu sägen, dann wenden Sie sich an das Ordnungsamt mit der Bitte eine Lärmmessung durchzuführen.
Melden Sie auch, wenn sich der Nachbar nicht an die oben genannten Ruhezeiten halten will.
Das Ordnungsamt wird die Lärmbelastung prüfen und dann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Nachbarn einleiten.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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