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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26
Erfahrung:  Russische und Englische Sprachkenntnisse
74960420
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Mustermann ist jetzt online.

Mir wurde beim Flug von Phuket nach Bangkok mein Schweizer

Kundenfrage

Mir wurde beim Flug von Phuket nach Bangkok mein Schweizer Messer im Wert von ca. 40,- € aus meinem Rucksack gestohlen. Der Rucksack war mit einem Regenüberzug geschützt, der verschoben war, als ich in Bangkok das Gepäck vom Transportband nahm. Ich habe den Diebstahl erst am Folgetag per E-mail bei der Fluggesellschaft NokAir gemeldet, weil wir erst spät abends im Hotel waren und ich den Verlust des Messers erst am Folgetag feststellte, als ich die Gepäckanhänger abschneiden wollte. Die Fluggesellschaft hat mir den Eingang meiner E-mail bestätigt und in Ihrer Antwort darauf verwiesen, dass Waffen nicht erlaubt seien. Ich argumentierte in meiner Rückantwort, ein Schweizer Offiziersmesser sein keine Waffe sondern ein Werkzeug. Nachdem sich NokAir nicht mehr gemeldet hat, habe ich am 06.01.2015 die Kauf-Rechnung eingescannt an sie geschickt und Schadenersatz gefordert. Fristsetzung zur Stellungnahme 20.01. mit dem Hinweis, dass ich danach einen Anwalt einschalte.
Die Fluggesellschaft stellt sich nun tot, denn ich hatte diese E-mail mit "Lesebestätigung" per E-mail Einschreiben geschickt, das laut meinem Provider GMX nicht abgeholt wurde. Nachdem bis zum 01.02. immer noch keine Nachricht hatte, habe ich nochmals ein E-mail Einschreiben geschickt. Gleiches Ergebnis. Bemerkung: Jede von mir gesandte E-mail enthielt alle vohergehenden.
Ich weiss, dass nach dem Montrealer Abkommen die Fluggesellschaft für das aufgegebene Gepäck haftet, die Rechtslage also klar ist.
Frage: Was wird es mich kosten, meinen Anspruch durchzusetzen und werden diese Kosten im Erfolgsfall der Fluggesellschaft belastet?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Customer:

Da Sie die Airline (NokAir) gem. dem Montrealer Abkommen vorliegend in Thailand verklagen müssten und sich einen thailändischen Rechtsanwalt nehmen müssten, sollten Sie die Angelegenheit auf Grund es Streitwerts einfach vergessen. Eine Rechtsdurchsetzung ist vorliegend wirtschaftlich nicht sinnvoll und steht in keinem Verhältnis zu dem Schaden.

JACUSTOMER-siqqesri- :

Sehr geehrter Herr Nandiraschwili,

JACUSTOMER-siqqesri- :

zuerst einmal vielen Dank für Ihre Rückantwort. Ich sehe natürlich ein, dass der Streitwert sehr gering ist. Aber daran, dass ich 25,- € für eine Rechtsauskunft investiere können Sie erkennen, dass ich meine eindeutig berechtigten Ansprüche durchsetzen will. Das Kostenrisiko ist nach meiner Meinung überschaubar, denn ich denke, dass NokAir zahlen wird, wenn ein Rechtsanwalt eingeschaltet wird. Den zweiten Teil meiner Frage haben Sie leider nicht beantwortet: Werden ALLE Kosten, die zur Durchsetzung meiner Ansprüche aufgewandt werden müssen der Fluggesellschaft belastet, wenn NokAir zur Zahlung meines Messers verurteilt wird?

JACUSTOMER-siqqesri- :

Nötigenfalls also auch die Kosten eines eventuell nötigen Gerichtsverfahrens. Soweit ich informiert bin, ist das in Deutschland so geregelt.

JACUSTOMER-siqqesri- :

Danke ***** *****

JACUSTOMER-siqqesri- :

Mit freundlichen Grüßen

JACUSTOMER-siqqesri- :

Hans-Georg Lanig

Customer:

In Deutschland wäre dies in der Tat so, dass Ihnen alle gerichtlichen Kosten und Rechtsanwaltskosten im Erfolgsfall zu ersetzen wären. Allerdings würde sich das Vorgehen wie erwähnt hier nach thailändischem Recht richten, da Sie NokAir in Thailand verklagen müssten. Wie dort die Regelungen bzgl. des Ersatzes von Rechtsanwalts- und Gerichtskosten sind ist vorliegend nicht bekannt und könnte Ihnen nur über einen thailändischen Rechtsanwalt mitgeteilt werden. Ein deutscher Rechtsanwalt ist im Übrigen auch nicht berechtigt außerhalb Deutschlands vor Gerichten aufzutreten.