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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Guten Morgen,meine Zweitvati ist verstorben. Seine Kinder

Kundenfrage

Guten Morgen, meine Zweitvati ist verstorben. Seine Kinder aus erster Ehe und ich haben Anspruch auf unseren Pflichtteil und können ihn innerhalb 6 Wochen ablehnen. Kein Thema, ich will nichts, aber Mutti hatte von Oma kürzlich geerbt, Zählt das zu dem Pflichtteil für die Kinder aus der 1. Ehe. Die sehen das so und wollen das die Mutti dies mit angibt. VG

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ich habe Sie so verstanden, dass Ihr Vater und kurz davor Ihre Großmutter verstorben sind. Das sind zwei verschiedene Erbfälle, die getrennt voneinander betrachtet werden müssen. Der Pflichtteil für den Erbfall Ihres Vaters errechnet sich aus seinem Vermögen bei seinem Tode. Da Ihre Mutter Erbin der Großmutter war, zählt das Erbe der Mutter nur zu dem Vermögen der Mutter, es gelangte nicht in das Erbe des Vaters.
Etwas anderes gilt nur, wenn Ihre Eltern in Gütergemeinschaft lebten. Das muß durch notariellen Ehevertrag festgelegt werden. In dem Fall würde das Erbe zur Hälfte dem Vater gehören, da es dann keine getrennten Vermögen geben würde. Der Pflichtteil müßte dann die Hälfte des Erbes berücksichtigen.
Ich empfehle daher dringend, sowohl die Kinder aus der ersten Ehe nach dem Grund für diese Forderung zu fragen UND den Ehevertrag der Eltern zu prüfen.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrter Herr Weber,

meine Eltern lebten laut Testament, welches ich gestern in Kopie erhielt, in gesetzlicher Gütergemeinschaft. Seine Tochter aus erster Ehe meint nun, dass meine Mutter auch ihre Sparbücher mit der Erbschaft offen legen muss. Wir liegen nicht im Streit und bisher stellen sie und ihr Bruder und auch ich keine Ansprüche.

MfG

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
es gibt keine gesetzliche Gütergemeinschaft, nur einen gesetzlichen Güterstand. Dieser gesetzliche Güterstand ist die Zugewinngemeinschaft.
Bei einer Zugewinngemeinschaft bleibt die Erbschaft im Vermögen der Mutter, die jeweiligen Vermögen der Eltern bleiben getrennt. Daher besteht die Erbmasse nur aus dem Vermögen des Vaters, die Kinder aus erster Ehe haben daher kein Recht auf Einsicht in die Sparbücher mit der Erbschaft.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Rück- oder Verständnisfragen existieren. Ansonsten bitte ich entsprechend der Regeln der Plattform um eine positive Bewertung der Antwort, damit meine Vergütung ausgezahlt werden kann.
Vielen Dank ***** *****
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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