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daniela-mod
daniela-mod, Moderator
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 30
Erfahrung:  xxxxxx
45451533
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daniela-mod ist jetzt online.

Guten Abend, meine Bank hat mit mir am 17.2.2011 einen Sicherungsvertrag

Kundenfrage

Guten Abend,
meine Bank hat mit mir am 17.2.2011 einen Sicherungsvertrag geschlossen,indem sie mein Guthaben von 30.000,€ als Sicherheit für ein Dahrlen meines Sohnes verpfändet und zur Ablöse seines Kredites verwendete. Momentan habe ich Schulden aus meiner Selbstständigkeit in Höhe von 200.000,-€ die danach entstanden sind.Mein Sohn studiert seit 2009 und hatte keinerlei Einblicke in meine finanzielle Situation bzw. haben wir uns nichts vor ihm anmerken lassen.(heile Welt)Einen Schenkungsvertrag habe ich mit ihm am15.09.2013 geschlossen,da ich wußte das der Betrag frei wird und wollt nicht das er mal nach seinem Studium Schulden bei der Bank hat.
Ich habe bis heute noch keinen Insolvenzantrag gestellt,nur das Finanzamt will einen Duldungsbescheid erlassen gegen meinen Sohn,weil die Sicherheit nicht im streitbefangenem Zeitraum verwerdet wurde. Ist diese Schenkung anfechtbar ???
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen !
Frank
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Wurde die Schenkung notariell beurkundet oder hat Ihr Sohn das Geld bereits erhalten?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke,

nein nicht durch einen Notar nur schriftlich zwischen uns beiden,damit er den finanziellen Druck nicht während des Studius hat,den Geldbetrag hat die Bank mit seinem Kredit verrechnet als er das Grundstück in 2012 verkaufte,

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
In diesem Falle liegt leider keine wirksame Schenkung vor.
Nach § 518 BGB müssen Sie eine Schenkung notariell beurkunden lassen.
Liegt eine solche Beurkundung nicht vor, so wird der Formmangel dadurch geheilt dass Sie Ihrem Sohn die 30.000 EUR übergeben oder auf sein Konto überweisen.
Ist dies nicht geschehen so liegt keinerlei Schenkung vor.
Selbst wenn eine wirksame Schenkung vorliegt, so kann das Finanzamt die Schenkung anfechten, nach § 4 AnfG.
Dieser lautet:
§ 4 Unentgeltliche Leistung
(1) Anfechtbar ist eine unentgeltliche Leistung des Schuldners, es sei denn, sie ist früher als vier Jahre vor der Anfechtung vorgenommen worden.
Das bedeutet:
Wenn Sie an Ihren Sohn die 30.000 EUR schenken und das Finanzamt oder andere Gläubiger gehen leer aus, dann kann das Finanzamt oder ein anderer Gläubiger diese Schenkung gegenüber Ihrem Sohn anfechten.
Das bedeutet: Der Gläubiger/ das Finanzamt erklären gegenüber Ihrem Sohn die Anfechtung und fordern ihn dann auf die 30.000 EUR herauszugeben. Sollte sich Ihr Sohn weigern, so besteht die Gefahr, dass Ihr Sohn auf Zahlung verklagt werden wird.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke,sagen sie mir noch bitte,zu welchem Datum die 4 Jahrefrist abläuft,

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Gerne!
Der maßgebliche Zeitpunkt ist gem. § 8 zu bestimmen.
Das bedeutet, erst wenn eine wirksame Schenkung (Übergabe oder notarielle Berurkundung) vorliegt, beginnt die Frist zu laufen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Danke,

heißt das, der Zeitpunkt an dem ich der Bank das Geld laut Sicherungsbetrag verpfändet habe (17.02.2011) ODER als das Geld zum Verkauf des Grundstückes von der Bank (2012) verwertet wurde ?

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
nein, es kommt auf den Zeitpunkt der Schenkung an Ihren Sohn an (ich habe Sie so verstanden, dass Ihr Sohn die 30.000 EUR erhalten soll.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

die Bank hatte das Geld als Sicherheit einbehalten von mir, als ich meine Schulden durch Verkauf meines Hause bei der Bank abzahlte,ich haftete aber mit für den Kredit meines Sohns,also behielt die Bank den freien Betrag als Ersatzsicherheit (Sicherungsvertrag 17.02.11)ein.

der wurde dann erst 2012 vom Sicherungskonto durch die Bank eingezogen. Mein Sohn hat den Betrag nich in bar erhalten,der war immer auf einem Kto.der Bank

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
in diesem Falle beginnt die Frist mit der Einziehung 2012 zu laufen.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie noch weitere Fragen?
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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