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daniela-mod
daniela-mod, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24
Erfahrung:  xxxxxx
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daniela-mod ist jetzt online.

Im Jahr 2011 war ich für 2 Monate bei einer Reinigungsfirma

Kundenfrage

Im Jahr 2011 war ich für 2 Monate bei einer Reinigungsfirma in Vollzeit beschäftigt! Ich war und bin immer noch bei der TKK Krankenversichert. Damals zu beginn meiner Beschäftigung, habe ich mir von einer Privaten Versicherung ein Angebot zukommen lassen, weil ich in der Überlegung war mich Privat zu versichern. Dieses Angebot, legte ich zu beginn meiner Beschäftigung meinem Arbeitgeber vor. Dato war es aber noch in der Schwebe, ob ich mich tatsächlich dort versichern lasse. Ich war 2 Monate dort beschäftigt!
Heute, nach 3 Jahren, erhalte ich Post von der Prüfstelle der Deutschen Rentenversicherung da mein ehemaliger Arbeitgeber innerhalb einer Betriebsprüfung auffällig geworden war und es nun feststeht das ich dato keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt habe! Mein Arbeitgeber ging durch das Angebot auch tatsächlich von einer Privaten Vers. aus die aber nie zustande kam! Nun muss ich nachweisen das ich bei der TK lückenlos versichert gewesen bin und die wollen eine Police der Privatversicherung haben welche ich ja nicht nachweisen kann da es nicht zu einem Abschluss kam. ferner soll ich angegeben haben, in dem Mitarbeiterfragebogen, das ich eigene Beiträge zur Rentenversicherung leiste?!?! Daran kann ich mich nicht erinnern! Es mag sein das ich diese angaben tatsächlich gemacht habe aber in keiner bösen Absicht! Was passiert nun?!?!? Habe ich mich Strafbar gemacht??? Ohne es zu wissen!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihr Arbeitgeber durfte nicht davon ausgehen, dass Sie privat krankenversichert waren.

Als abhängig vollzeitbeschäftigte Reinigungskraft hatte der Arbeitgeber die gesetzliche Pflicht, Sozialversicherungsbeiträge für Sie an die Einzugsstelle abzuführen, also an die Krankenkasse und an die Rentenversicherung. Er hätte sich gar nicht darauf einlassen dürfen, dass Sie privat krankenversichert sind, sondern die Beiträge von Ihrem Gehalt abziehen und abführen müssen. Als Arbeitgeber hätte er das wissen müssen.

Sie könnten sich auf den Standpunkt stellen, dass Sie davon ausgegangen sind, dass Ihr Arbeitgeber dieser Pflicht nachkommt. Bei dieser Konstellation haben Sie strafrechtlich nichts zu befürchten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ich danke ***** *****ür diese Information. Habe jedoch noch eine Rückfrage diesbezüglich. Ich habe telefonischen Kontakt mit der Prüfstelle des Rentenbundes Kontakt aufgenommen und diese haben mir hinter vorgehaltener Hand "betrug vorgeworfen" da ich wissentlich falsche angaben gemacht haben soll lt Arbeitgeber! Es handelte sich aber lediglich um ein Angebot der hiesigen Versicherung, nicht aber um einen Abschluss! Meine eigentliche Versicherung die TK wurde nie berücksichtigt! Bei meiner Krankenkasse habe ich eben auch angerufen und denen war keine Meldung bekannt, dies habe ich nun gemeldet und die TK sendet nun eine Mitgliedsbescheinigung an den Arbeitgeber sodass mich dieser noch nachträglich anmelden kann! Was geschieht in dem Punkt, das ich in dem Mitarbeiterfragebogen angegeben habe, das ich die Beiträge an die Rentenversicherung leiste? Das habe ich gar nicht mutwillig getan!

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke für Ihre Rückmeldung.

Stellen Sie das der Rentenversicherung gegenüber klar, dass Sie nicht wussten, worauf diese Erklärung im Mitarbeiterfragebogen abzielt, dass Sie diese Erklärung vielmehr versehentlich abgegeben haben. Für mich ist auch gar nicht ersichtlich, wie Sie überhaupt selbst in die Rentenversicherung hätten einzahlen können.

Außerdem hätte Ihr Arbeitgeber dennoch Pflichtbeiträge aufgrund Ihrer Beschäftigung an die Rentenversicherung abführen müssen. Von dieser Pflicht wäre er auch nicht befreit, wenn Sie selbst Beiträge abgeführt hätten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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