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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 24862
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

VW Bora per Ratenzahlung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, Letzten Monat habe ich ein Fahrzeug Model VW Bora per Ratenzahlung bei einem Bekanten gekauft bzw finanziert. Die Finanzierung läuft natürlich privat. Mein Problem ist, das ich den Wagen angesehen habe, natürlich eine Probefahrt gemacht habe und bis dahin alles ordentlich aussah. Der Verkäufer meinte nur das die Ölwanne erneuert werden sollte ansonsten ist der Wagen im Top Zustand. Da ich mich nicht wirklich auskenne habe ich dies geglaubt und den Vertrag unterschrieben. Nun die Folgen. Als ich nachhause fuhr so etwa 100km find es an aus dem Motorraum zu dampfen. Der Wagen wurde von 90Grad auf 130Grad heiß und die Nadel im Tacho ging in den roten Bereich. Darauf bin ich sofort mit dem Fahrzeug auf einem Parkplatz habe die Motorhaube geöffnet und den Wagen erst mal abkühlen lassen. Einige Zeit später habe ich nach dem Kühlwasser nachgesehen, bei dem dort nichts mehr drinen war. Darauf habe ich natürlich das Kühlwasser nachgefüllt und wollte losfahren. Plötzlich sah ich einen großen Ölfleck auf der Straße dies hatte mich sehr verwundert da der Verkäufer meinte das der Wagen kaum öl verliert sondern nur einen kleinen tropfen am Tag. Darauf bin ich nachhause gefahren und habe dann dort das Öl nachgefüllt. Tage später hat der Wagen nicht mehr viel Öl verliert wobei ich mir dann nichts mehr dabei gedacht habe. Den Wagen habe ich täglich nach Flüssigkeiten überprüft. etwa eine Woche später wollte ich mit meiner Freundin zu meinen Eltern nach Bayern fahren. Dies waren ca 450km. Davor habe ich natürlich nochmal alle Flüssigkeiten überprüft. Nach etwa 150km find der Wagen an vom Auspuff zu qualmen. Weißer starker Rauch kam aus dem Auspuff und hatte die Autobahn überfluttet. Darauf bin ich sofort auf den Seitenstreifen und habe den ADAC angerufen. Dieser kam eine halbe Stunde später und schlepte mich in den nächsten Ort da ich leider keine ADAC Plus mitgliedschaft hatte. Wir konnten uns nun für zwei Dinge entscheiden. Entweder wir lassen Weihnachten in Bayern ausfallen und fahren mit einem Mietwagen nachhause und kümmern uns irgendwie darum das der Wagen abgeschleppt wird. Oder wir holen und einen Mietwagen und fahren dann die weiteren 300 km nach Bayern. Natürlich sind wir darauf nach Bayern gefahren. Etwa 10 Tage darauf wurde der Wagen von einem Freund abgeschleppt und zu mir gebracht. Dieser hatte den Wagen mit einem Freund überprüft und festgestellt das der Motor einen Totalschaden erlitten hat, da dort Zündkerzen verbaut waren, die dort eigentlich nicht hingehören. Diese Zündkerzen waren laut KFZ Mechatroniker daran schuld das der Motor kaputt ging. BZW die Zylinderkopfdichtungen geplatzt sind. Nun wäre meine Frage da der Besitzer nun unbedingt möchte das ich den Wagen weiter bezahle und den Wagen reparieren lassen soll auf meine Kosten wollte ich fragen was ich dagegen tun kann. Denn die Kosten der Reparatur betragen etwa 2000Euro kaufpreis des Wagens waren knapp 2500€. Nun stehe ich natürlich ohne Auto da und kann die Reparatur nicht bezahlen. Die Kfz Fachmänner sagten ich solle den Verkäufer anzeigen da ich für den Schaden nichts kann. Meine Frage ist nun was kann ich gegen den Verkäufer tun? Muss ich den Wagen weiter bezahlen denn das mit der Reparatur kann ich mir natürlich nicht leisten. Da der Wagen auch schon von anfang an Probleme gemacht hat. Denke ich nicht das ich in irgendeiner weise Schuld daran bin, da ich auch vllt max 400 km mit dem Wagen gefahren bin. Und so schnell einen Motorschaden zu verursachen wäre schon wirklich sehr heftig. Ich bitte um schnelle Rückmeldung Mfg

Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie höflich fragen:
Haben Sie denn im Kaufvertrag einen Gewährleistungsausschluss vereinbart?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ein genauer Gewährleistungsausschluss wurde nicht vereinbart.

Der Verkäufer hatte nur noch Zusätzlich hineingeschrieben.

Ich zitiere : Zusatz: Fahrzeug wird gekauft wie gesehen.

Für weitere Schäden keine Haftung !

Ansonsten keine Klauser etc.

LG

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** Information.
Dieser Zusatz stellt einen Gewährleistungsausschluss dar.
Das bedeutet aber nicht, dass Sie rechtlos sind.
Sie können natürlich vom Kaufvertrag zurücktreten und Schadensersatz verlangen, da Sie arglistig nach § 123 BGB getäuscht wurden.
Eine arglistige Täuschung liegt nicht allein nur dann vor, wenn der Verkäufer Sie betrogen hat. Eine arglistige Täuschung liegt schon dann vor, wenn der Verkäufer Ihnen wesentliche Informationen (Mängel) verschweigt oder aber wenn der Verkäufer einfach ins Blaue hinein behauptet der Wagen sei in einem TOP Zustand obwohl er es tatsächlich nicht weiß.
Genau so verhält es sich bei Ihnen:
Der Verkäufer hätte Ihnen ungefragt mitteilen müssen, dass er über den Zustand des Fahrzeuges nichts verlässliches sagen kann, beziehungsweise dass der Wagen nicht fachmännisch gewartet wurde.
Die Folge der arglistigen Täuschung ist, dass der Vertrag rückabgewickelt wird und Sie bereits geleistete Raten wieder zurückerhalten. Sie erhalten ferner nach § 280 BGB auch die Kosten ersetzt, die Ihnen aufgrund des Schadens entstanden sind (Mietwagen, Werkstattkosten...).
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Ok vielen Dank.

Heißt das nun das ich einen Rechtsanwalt einschalten muss um den Vertrag rückabzuwickeln? Oder wie wäre nun die beste Option um gegen den Verkäufer vorzugehen? Muss ich evtl ein Gutachten machen lassen? Leider habe ich kein Rechtsschutz und auch nicht wirklich viel Geld um noch zusätzlich Kosten für einen Rechtsanwalt zu bezahlen.

LG

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
nein, einen Anwalt brauchen Sie nicht.
Lassen Sie sich die Schadensursache von der Werkstatt bestätigen (schriftlich).
Schreiben Sie den Verkäufer an und teilen Sie mit, dass Sie den Vertrag nach § 123 BGB anfechten und nach §§ 280 BGB den Ersatz des entstandenen Schadens verlangen. Weisen Sie darauf hin, dass das Fahrzeug zur Abholung bereit steht und vom Verkäufer mitgenommen werden kann. Stellen Sie auch klar, dass Sie natürlich auch keine weiteren Raten mehr bezahlen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Also eine einfache Bestätigung der Schäden einer Fachwerkstatt reichen somit vollkommen aus?

Zusätzlich teile ich ihm dies mit was sie mir geschrieben haben und dann wäre die Sache erledigt? Muss ich sonst noch auf etwas achten?

LG

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
der sicherste Weg wäre natürlich ein Sachverständigengutachten. Die Kosten werden etwa bei 400 EUR liegen. Die Kosten können Sie natürlich als Teil des Schadens verlangen.
Zusammen mit dem Schreiben wäre dann die Sache erledigt.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie Ihre o.a. Frage nun beantwortet erhalten haben.

Bei weiteren Fragen an unseren Experten nutzen Sie bitte den Button "dem Experten antworten", andernfalls geben Sie bitte Ihre Bewertung ab. Vielen Dank.

Gern können Sie sich mit uns in Verbindung setzen unter "[email protected]" oder "Tel.: 0800(###) ###-####quot; Montag bis Freitag von 10:00-18:00. Vielen Dank.

Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Guten Abend,

ich hätte noch ein paar Fragen zwecks des Autos.

Heute habe ich einen Brief des Anwaltes vom Verkäufer erhalten.

Der mich dort auffordert die Rate rechtzeitig zu bezahlen, da ansonsten der volle Betrag fällig ist. Leider weiß ich nun nicht was ich dagegen tuen kann. Da die Rate bis zum 31.01.15 fällig ist. Wie kann ich nun dagegen vorgehen?

lg

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
gerne helfe ich Ihnen weiter.
Wenn Sie den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, dann müssen Sie keine Raten mehr bezahlen.
Wenden Sie sich also schriftlich an den Anwalt und erklären Sie die Anfechtung.
Schildern Sie dem Anwalt dabei möglichst genau inwieweit Sie arglistig getäuscht wurden und verweisen Sie auf die Stellungnahme der Werkstatt.
Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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