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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2910
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Hallo, es ist ein komplexes Thema aber hier die Kurzfassung:

Kundenfrage

Hallo, es ist ein komplexes Thema aber hier die Kurzfassung: bin 2005 mit meinem Freund nach Südtirol gezogen, hatte zu dem Zeitpunkt eine Tochter (Sept.2003 geboren) welche nicht sein leibliches Kind ist (leibliche Vater wurde niemals irgendwo angegeben) .. 2006 haben wir ein gemeinsames Kind bekommen (Geburtsort Südtirol/Italien) ... 2010 in Südtirol geheiratet .. 2011 in Italien wieder gerichtlich getrennt (noch nicht geschieden) aber alleiniges Sorgerecht wurde mir übertragen auch die Option jederzeit wieder nach DTL. zurück zu gehen .. Dezember 2013 bin ich zurück nach Dtl. gegangen in dieser Zeit hat mein Noch Ehemann vor ital. Gericht eine vorübergehendes Urteil erlangt das ich die Kinder nicht mitnehmen darf .. die Verfügung wurde dann bis Sommer 2014 erteilt, weder mein deutscher noch italienischer Anwalt haben wirklich was unternommen ... seit dieser einen Verhandlung im Januar 2014 habe ich nichts mehr von den Kindern oder einem italienischem Gericht gehört ... jetzt habe ich die Kraft und Mut wieder um das Sorgerecht und Aufenthaltsrecht zu kämpfen ... Was könnte ich tun bzw.was sind die wichtigstens Schritte welche ich beachten oder einhalten muss - vorallem wie sieht die Rechtslage für das nicht leibliche Kind aus, denn das italienische Gericht hat selbst immer wieder zugegeben nicht wirklich zuständig zu sein, da wir alle deutsche Staatsbürger sind während das deutsche Gericht und Jugendamt den Antrag abgelehnt hat weil die Kinder sich momentan in Italien aufhalten und keiner zuständig sei?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
die deutschen Behörden haben Recht.
Wenn das Kind in Italien seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, sind dort dortigen Gerichte zuständig, siehe Art. 8 und 9 der Brüssel IIa Verordnung.
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2003:338:0001:0029:DE:PDF
Die nächste Frage wäre für das italienische Gericht wäre, welches Recht anwendbar ist. Aber auch wenn man dort zu dem Ergebnis käme, dass italienisches Recht nicht anwendbar ist, ändert das nichts an der oben genannten Zuständigkeit.
Sie müssen sich hier also mit Ihrem italienischen Anwalt zusammensetzen und schon kämpfen, anders geht es nicht.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vor ein deutsches Gericht kriegen Sie übrigens die Fragen über die elterliche Verantwortung auch, wenn Sie die Ehescheidung in Deutschland einreichen, vgl. Art. 3, 12 der oben genannten Brüssel IIa VO.

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