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Eika03101981
Eika03101981,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3825
54307587
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Eika03101981 ist jetzt online.

Hallo, der Schönheitschirurg hat zunächst behauptet (vereinbarte

Kundenfrage

Hallo,
der Schönheitschirurg hat zunächst behauptet (vereinbarte war Unterbauch fettabsaugung und Hüften beidseitig sowie Nachkorrektur Oberschenkel aus voriger OP..)
die Hüften vergessen zu haben.
Mein Mann war aber ja Zeuge das ich ihn vor der OP fragte wie das denn ginge da ich ja auf d. rücken läge.. worauf er meinte da drehen wir sie dann...
Das sagte ich ihm auch und er meinte ja ich hätte ja auf dem Rücken gelegen und dann hätte er mich ja drehen müssen... !???? Das er es so vorgehabt hätte sagte ich ihm...
Daraufhin bietet er mir nun einen Korrektureingriff an. Aber die Narkose, und es ginge nur um mir die Schmerzen und auch wegen dem guten Ergebnis mit Narkose, solle ich bezahlen da dies ja an den Narkosearzt ginge.... Er also nichts davon habe...
2 mal notwendige Korrektur der Oberschenkel, jetzt Hüften total vergessen, einfach nicht gemacht obwohl vereinbart,... und ich soll noch mehr zahelen? Ich vertraue ihm absolut nicht mehr, will aber ja so auch nicht rumlaufen.
Es ist ein erneutes monatelanges Tragen des Mieders notwendig was mich einschränkt. Ein weiterer Eingriff mit Narkose. Die Fahrt (Urlaubstag meines Mannes und Urlaub zur Versorgung unserer Kleinen Kinder) nötig ganz abgesehen von den Schmerzen und Einschränkungen für mich und meine Familie und dem erneuten Risiko.
Welche Schadensersatzansprüche habe ich?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Eika03101981 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte(r) JustAnswer-Nutzer(in)

Aufgrund Ihrer Angaben kann ich Ihre Frage mit folgender Rechtsauskunft beantworten:

Nun, wie es scheint, hat der Chirurg zunächst den Vertrag, den Sie mit ihm oder allenfalls der Klinik geschlossen haben, nicht bzw. nicht vollständig erfüllt. Sie haben Anspruch darauf, dass der Eingriff so wie "bestellt" vorgenommen wird und zwar ohne, dass nachträgliche Kosten auf Sie zukommen. Etwaige Mehrkosten, welche auf ein Versäumnis des Chirurgen zurückgehen, müssen freilich nicht Sie tragen.

Ob Sie darüber hinaus Schadensersatzansprüche geltend machen können, lässt sich hier nicht abschliessend beurteilen. Entscheidend ist, ob aus medizinischer Sicht der Eingriff wie besprochen in einem Schritt (also mit Umdrehen) möglich und machbar gewesen wäre. Falls ja, wäre zu klären, warum dies nicht geschehen ist. Bei jeder Operation gibt es einen OP-Plan. Da sollte nicht einfach die Hälfte des Eingriffs vergessen gehen. Möglicherweise war schon der OP-Plan ungenügend. In diesem Fall wäre abzuklären, wer den fehlerhaften OP-Plan verschuldet hat. Falls der Arzt tatsächlich die Hälfte der OP vergessen hat, können Sie für die längere Regenerationszeit und aufgrund der mit der (ursprünglich unnötigen) zweiten Operation
verbundenen Schmerzen und Aufwendungen Schadensersatz verlangen.

Das Schmerzensgeld wird dabei eher gering ausfallen, da Schmerzensgelder nach Schweizer Recht regelmässig minimal sind, vor allem, wenn keine bleibenden/behebbaren Schäden vorhanden sind.
Sie können aber aufgrund der mangelhaft durchgeführten OP bzw. aufgrund des nicht bzw. erst verspätet durch eine zweite OP durchgeführten Eingriffs Ersatz Ihres Einkommens verlangen, das Sie hätten erzielen können, wenn alles nach Plan verlaufen wäre. Den Ihnen tatsächlich entstandenen Schaden müssen aber Sie beziffern und belegen.

Gerade medizinische Haftungsfragen sind in der juristischen Praxis kompliziert und verlangen in der Regel fachmedizinische Gutachten. Jedenfalls sind solche Fälle aufgrund der juristischen Komplexität und den schwierigen Beweisfragen nicht geeignet, um in einem Online-Forum behandelt zu werden.

Insgesamt empfehle ich Ihnen daher, sich persönlich an einen auf Patientenrecht spezialisierten Rechtsanwalt oder an eine Patientenschutzorganisation zu wenden, wo Sie detailliert und aufgrund der vorhandenen Unterlagen beraten werden können und wo Ihnen auch Unterstützung bei der Geltendmachung Ihrer Interessen gegenüber dem Arzt bzw. dem Spital geleistet werden kann.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben. Bitte vergessen Sie nicht, meine Antwort zu bewerten indem Sie unter meiner Antwort auf einen der Smileys „toller Service“, „informativ und hilfreich“ oder „Frage beantwortet“ klicken. Wenn Sie mit der Behandlung Ihrer Frage besonders zufrieden waren, können Sie meine Antwort sogar mit einem Bonus belohnen.

Mit freundlichen Grüssen

lic. iur. Reto Aschwanden, LL.M.
- Rechtsanwalt und Mediator -
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Hallo,

es wäre nach deutschen Recht zu bewerten da ich in Deutschland lebe (nähe Köln) und der Eingriff in Bergisch Gladbach, nähe Köln durchgeführt wurde.

Es ist eine Privatklinik und anwesend war nur der Arzt, Anästhesist und eine Schwester.

Kurz, unmittelbar vor der OP habe ich ihn ja gefragt wie er es mit den Hüften ordentlich machen will, da ich ja auf dem Rüc***** *****egen würde. Schrieb ich ja bereits..

Er antwortete im Beisein meines Mannes: "Da drehen wir Sie dann natürlich!"..."Das ist kein Problem.."...

Wenn sich dies medizinisch und OP Technisch üblich nicht ratsam durchführen läßt hätte er das ja vorher schon gar nicht so angenommen noch mündlich auf Nachfrage bestätigen sollen.

Im Nachhinein schien es direkt nach der OP auf Nachfrage das er es vergessen habe. Später erwähnte er allerdings das es nicht ginge sonst hätte man mich ja drehen müssen!???? Was ja vorher angeblich genau so vorgesehen war und üblich und alles kein Problem!??

Nein ich habe keinen Verdienstausfall da ich Rentnerin (Berufsunfähigkeit, voll) schon seit einigen Jahren (ich bin jetzt 41).

Trotzdem ist es eine Zumutung scheinbar wissentlich eine 2. OP und die resultierenden Nachteile für mich einzukalkulieren obwohl absolut anders vereinbart und zugesichert. Und dafür steht mir kein Schmerzensgeld zu (oder was meinen Sie mit verschwindend gering...)??

Hier eine Kopie von meinen Recherchen im Internet bisher:

Der Dienstverpflichtete kann für seine Arbeit kein Entgelt verlangen, wenn er durch vertragswidriges Verhalten die Kündigung veranlasst hat, wenn und soweit seine Leistungen für den Patienten kein Interesse haben, § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB (vgl. OLG Koblenz, NJW-RR 1994, 52 = VersR 1993, 1486 [OLG Koblenz 07.01.1993 - 5 U 1289/92]). Dabei muss das vertragswidrige Verhalten weder schwerwiegend sein noch einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 BGB darstellen. Eine solche Beschränkung auf vertragswidriges Verhalten, das dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses unzumutbar macht, ist für Kündigungen eines ärztlichen Behandlungsvertrages, der im Regelfall durch ein besonderes Vertrauensverhältnis geprägt wird, nicht gerechtfertigt. Entsprechende Einschränkungen ergeben sich weder aus dem Wortlaut des § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB noch aus seiner Entstehungsgeschichte (vgl. Urteil des BGH vom 29. März 2011, Az.: VI ZR 133/10, [...]Kopie Rdnr. 14 = NJW 2011, 1674 = VersR 2011, 883[BGH 29.03.2011 - VI ZR 133/10]). Nicht jeder geringfügige Vertragsverstoß des Dienstverpflichteten lässt indes den Entgeltanspruch entfallen (BGH, a.a.O., [...]Kopie Rdnr. 15).

Diese Voraussetzungen für einen Anspruch auf Rückzahlung des geleisteten Honorars sind vorliegend gegeben

Geringfügig finde ich den Vertragsverstoß nicht gerade so vorsätzlich und falsch Beratend! Er hat ja sogar gegen die Aufklärungspflicht somit verstoßen bzw. sie scheinbar nicht wahrheitsgemäß durchgeführt.

Ich habe Oberbauch, Flanken und Hüften vereinbart. Oberbauch und Flanken wurden gemacht. Es waren 1,5 L fast, also eine Menge im unteren Bereich. Die Hüften, der größte Bereich, wurden wie gesagt komplett gar nicht erst gemacht.

Von der Rückforderung des OP Honorars wie oben beschrieben schreiben Sie gar nichts. Wahrscheinlich ist es ja auch nur bezogen auf die Hüften teilweise rückforderbar? Und nicht komplett? Da ja eine Teilleistung erbracht wurde?

Auf Ihrer Website steht deutsches und schweizer Recht. Bitte antworten Sie mir nach unserem deutschen Recht da alles andere für meinen Fall ja keine Bedeutung hat.

Vielen Dank.

Experte:  Eika03101981 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Ihre Frage wurde in der Kategorie Schweizer Recht eingestellt. Ich werde Ihre Frage an einen deutschen Kollegen zur Bearbeitung weiterleiten.

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