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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10294
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Ich habe mit meinem Mann eine neue Wohnung vom Bauträger

Kundenfrage

Ich habe mit meinem Mann eine neue Wohnung vom Bauträger gekauft. Fast alle Käufer haben sich ein besseres Parkett in die Wohnung legen lassen. Über das bessere Parkett wurde von uns ein Vertrag mit der Parkettfverlegefirma abgeschlossen. Am Tag der Wohnungsübergabe fiel nur auf, dass die Wohnung nochmals nachgereinigt werden musste, da das Parkett noch kleine Steinchen, Sägespäe etc. aufwies. Der Putzer des Bauträgers kam sofort und beseitigte die letzten Reste vom Parkett. Im Vertrag mit der Parkettverlegefirma wurde mit uns vertraglich eine Erstpflege des geölten Parketts vereinbart. (Erstpflege mit einem Spezial Pflegeöl muss immer direkt nach der Verlegung ausgeführt werden, damit der Fußboden einen extra Schutz bekommt. Die Erstpflege sollte durch einen Fachmann durchgeführt werden, da er die geeigneten Werkzeuge besitzt.Das Öl, das dabei aufgetragen wird härtet und macht den Boden unempfindlicher und gilt gem Parketthersteller als zwingend erforderlich) In den nächsten Wochen, als die Wohnung von unseren Handwerkern (Küchenbauer, Schreiner für Schränke und Einbauten etc) so langsam fertiggestellt wurde, kam uns der Verdacht, da das Parkett immer rauer wurde, dass da etwas nicht stimmen könne. Um es kurz zu machen, wir erkannten auch anhand der Daten der Wohnung, dass das Parkett erst wenige Stunden vor der Wohnungsübergabe verlegt worden war, dadurch die Erstpflege aber nicht erfolgt war. Nun möchte die Parkett Firma, da wir von der Endrechnung Geld einbehalten haben, die Erstpflege durchführen, allerdings in einer abgespeckten Variante, heisst, wir wohnen in der Wohnung und die Möbel werden hin- und hergeschoben und das Parkett wird gereinigt, dann eingeölt, dann dieses Öl per Hand eingearbeitet und nachdem dies gehärtet ist, kann das Parkett vorsichtig in ca. 24 Stunden benutzt werden. Der Zuschnitt unserer Wohnung ist aber so, dass wir u.U. nicht ins Bad gelangen könnten oder nicht in Küche/Wohnen/Essen. Auch kann kann diese Erstpflege nicht an nur einem Tag erfolgen, denn dann könnte man die Möbel nicht verschieben und wir könnten uns überhaupt nicht in der Wohnung aufhalten. Es würde Tage benötigen bis alle Bereiche incl. Aushärtzeit des Öls wieder voll genutzt werden können. Die Möbel kann man immer frühestens nach 24 Stunden vorsichtig! zurückstellen, da unsere aber so schwer sind, benötigen wir dazu Transporteure.  Schreibtische mit Computern müssten im Büro abgebaut werden und da mein Mann selbstständig ist, könnte er in dieser Zeit nicht arbeiten. Der Vorschlag des von uns zu Rate gezogenen Gutachters war, die Wohnung komplett leerräumen, Möbel auslagern, dann das gesamte Parkett absaugen, eine Grundreinigung des Bodens durchführen (Verschmutzung des Parketts entfernen) Kratzer behandeln, dann das Öl auftragen und danach mit den Poliermaschinen einarbeiten, alles trockenen lassen und erst dann kann die Spedition die Möbel wieder aufbauen. Wir müssten solange im Hotel untergebracht werden und der Verdienstausfall meines Mannes müsste berücksichtigt werden.

Was würden wir für diese Erschwernis bekommen oder müssen wir das so hinnehmen, dass wir quasi einen zweiten Umzug bestreiten müssen?

Dazu muss ich erwähnen, dass ich starkes Cough Asthma habe, heisst fast alle fremden Gerüche führen bei mir zu Hustenattacken, die ich nicht steuern kann und diese wiederum zu Atemnot und Erstickungsanfällen.

Der Rat des Gutachters war ohne Kenntnis meiner gesundheitlichen Kondition alle Möbel raus, wir ins Hotel wenn das Öl gehärtet ist, Möbel wieder liefern und aufbauen lassen.

Aber vor dem Hindergrund meiner körperlichen Kondition und die meines Mannes (versteifte Wirbelsäule, Hirnblutung, Hirnwassershunt, Schlafapnoepatient, Ruhepausen mehrfach am Tag erforderlich) sollte es doch verständlich sein, dass wir nicht in der Wohnung bleiben können. Möbel auslagern ist schon schlimm genug aber alle beweglichen Möbel (alles sehr teure neue Designerstücke) in der Wohnung lassen und es wird darum herum gearbeitet ist für uns unvorstellbar.

Nun meine Frage, müssen wir auf den Vorschlag der Parkettfirma eingehen und alle Möbel bleiben in der Wohnung und man schiebt hin-und her (was aber in Büro und Schlafzimmer schon mal nicht mgl. ist und im Wohnen/Kochen/Essenraum nur sehr eingeschränkt, was aber heisst, wir könnten diesen Raum für mind. 2-3 Tage nicht nutzen, da es ein einziger großer offener Raum ist, in dem sich auch die Küche befindet.

Wie ist die Rechtslage? Was kann uns  die Parkettverlegefirma (ist nicht der Hersteller des Parketts!) zumuten bzw. was müssen wir akzeptieren?

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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