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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26355
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, kurze Frage, die sich vielleicht schnell beantworten

Kundenfrage

Guten Abend, kurze Frage, die sich vielleicht schnell beantworten lässt: wir haben eine gemeinsame Immobilie, die wir w/wohl anstehender Scheidung meiner Frau 'überschreiben' wollen, so dass die Immobilie nicht Gegenstand der Scheidung wird und nicht unter Zugewinn etc. fällt. Gäbe es Fristen, die einzuhalten sind? Wie wäre das Vorgehen? Danke ***** ***** Antwort.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
In den Zugewinn fällt grundsätzlich jeder Vermögenszuwachs der während der Ehedauer erfolgt ist.
Das bedeutet, wenn Sie Ihrer Frau die Immobilie überschreiben, dann kann dies dazu führen, dass sich das Endvermögen Ihrer Frau (Das Vermögen, welches sie am Stichtag, am Tag der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages hat) erhöht.
Das die übereignete Immobilie würde daher in den Zugewinn fallen.
Wenn Sie dies nicht wollen, dann müssen Sie mit Ihrer Frau eine notarielle Trennungsvereinbarung/Scheidungsfolgenvereinbarung treffen, in der Sie und Ihre Frau bekunden, dass die Immobilie nicht in den Zugewinn fallen soll.
Wenn Sie überlegen eine solche Vereinbarung abzuschließen dann sollten Sie aber auch in Betracht ziehen den Zugewinnausgleich an sich insgesamt abschließend zu regeln. So würden Sie vor allem vermeiden, dass ein Zugewinnausgleichsverfahren den Scheidungsverbund langwierig und teuer werden lässt.
Eine feste gesetzliche Frist gibt es nicht.
Es wäre aber ratsam diese Vereinbarung vor Einreichung des Scheidungsantrages zu treffen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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